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SPD-Chefin Schwesig kritisiert Verteidigungsministerin

Aufrüstung und Verehrung des Militärischen

„Frau Kramp-Karrenbauer hat bei Ihrer Vereidigung die Richtung vorgegeben, in die sie die Bundeswehr führen will: Aufrüstung und Verehrung des Militärischen.

Das Ganze wird mit öffentlichen Gelöbnissen begleitet, bei denen es mitnichten um die Wertschätzung der einzelnen Soldaten geht. Vielmehr wird hier das Militärische glorifiziert, was überaus besorgniserregend ist. Öffentliche Gelöbnisse sind wirklich das Letzte, was wir brauchen.

AKK hat keinen einzigen Vorschlag zur Beilegung der zahlreichen Kriege und zur Zurückdrängung wachsender Kriegsgefahren gemacht, stattdessen setzt sie auf mehr Waffen. Genau das wäre aber nötig: Abrüstung und Friedenspolitik, statt massiver Aufrüstung und Forcierung des Militärischen.

Dass AKK sich bei diesem Säbelrasseln auch noch auf Gottes Hilfe beruft, sollte Ihr die Schamesröte ins Gesicht treiben.“¹

Die amtierende SPD-Chefin Manuela Schwesig hat die Forderung der neuen Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) kritisiert, den Irak-Einsatz der Bundeswehr zu verlängern.

Es gebe die klare Verabredung, dass dieses Mandat Ende Oktober ausläuft, sagte Schwesig am Freitag im Inforadio vom rbb: „Das gilt zunächst für uns. Natürlich muss man sich die Lage immer neu angucken, aber ich rate Frau Kramp-Karrenbauer erst mal sich vielleicht selbst ein Lagebild zu machen.“ Die SPD sei eine Friedenspartei und wolle deshalb genau hinschauen, welche Auslandseinsätze verlängert werden müssen und welche auslaufen können.

Schwesig kritisierte auch die Forderung von Kramp-Karrenbauer nach mehr Geld für die Bundeswehr: „Was nicht geht ist, dass jeder Verteidigungsminister, jede Verteidigungsministerin der letzten Jahre – immer CDU – , immer nur nach mehr Geld ruft und gleichzeitig es nicht in den Griff kriegt, dass dieses Geld für eine gute Ausstattung bei der Bundeswehr ankommt.“

Die amtierende SPD-Chefin äußerte sich in den Interview außerdem zum Auswahlverfahren für den Parteivorsitz.

Eine Ostbiographie sei bei der Bewerbung nicht zwingend erforderlich, betonte die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern. Wichtig sei, dass die und der neue Vorsitzende den Osten im Blick habe: „Die Menschen im Osten erwarten, dass ihre Lebensbiographie, auch ihre Lebensleistung positiv anerkannt wird. Und das muss jeder Vorsitzende der Partei können, unabhängig davon wo er geboren ist und wo er herkommt.“²

¹Partei Die Linke im Bundestag ²Rundfunk Berlin-Brandenburg

5 Kommentare

  1. SPD

    S –Soviel
    P- permanente
    D- Dummheit

  2. Anonymous

    Schweig ist m.E. eine linksversiffte Kommunistin– wie die Gipfel— die wollen unsere Kinder so erziehen das sie alle gleich denken wie Linke-Grüne-SPD– abartig— übelste Typ Politikerin

  3. Reiner

    Warum soll man nicht die Vereidigung von jungen Berufssoldaten öffentlich machen. Schließlich sind es jene, die den Schutz unserer Heimat zum Beruf machen und zum großen Teil im Auslandseinsatz ( Viele haben hier bereits ihr Leben gelassen) ihren Dienst tun. Diese Öffentlichkeitsarbeit stellt auch eine Wertschätzung dieser jungen Leute dar. Aber das kann die Frau Neunmalklug nicht wissen!!!!!
    Mein Sohn war insgesamt 1,5 Jahre in Afghanistan und so sieht dann die Wertschätzung unserer Politiker aus – Schämt Euch!
    Klärt diese Frau mal auf!!! Dumme Gans!

  4. Wahrheit

    Das ist doch Quatsch. Öffentlichkeitsarbeit muss sein, sonst bekommen wir den fehlenden Nachwuchs auch nicht in den Griff. Berufssoldat darf einfach nur ein Deutscher ( Ausnahmen gibt es wenige) werden, sonst gefährdet man die Sicherheit.

    • Anonymous

      Echt!
      Ganz wichtig.

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