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Merkel-CDU konnte die totale Wahlniederlage nur durch Wählermanipulation abwenden

Deutsche Post verkaufte Wählerdaten an CDU & FDP!

Diejenigen, die mit Daten handeln, haben es zu ihrem Handwerk gemacht, unterschiedliche Datensätze miteinander zu kombinieren. Und zwar so, dass daraus spannende Informationen erwachsen. Etwa diejenige, wie wahrscheinlich es ist, dass jemand mit einer bestimmten Adresse diese oder jene Partei wählt. So lässt es sich nachvollziehen, warum CDU und FDP Daten von der Post gekauft haben. Diese seien ja auch nicht personenbezogen, argumentieren sie.

Und: Sie zeigten ja nur Wahrscheinlichkeiten auf. Die Post und die Parteien wollen uns damit sagen: Regt euch nicht auf, ihr seid doch überhaupt nicht nackt. Und doch entkleiden sie uns mehr oder weniger. Gerade weil Daten längst zur Währung geworden sind, braucht es die Pflicht zu mehr Transparenz für Unternehmen und Parteien. Zum Schutz des Einzelnen und der Demokratie brauchen wir eine Debatte, welche Grenzen im Wahlkampf angemessen sind. Dringend. Mitteldeutsche Zeitung

Datenweitergabe/Post

Während die CDU in einer Pressemitteilung kürzlich forderte, Facebook müsse Vertrauen zurückgewinnen, bedient sich die Partei selbst an gesammelten Daten großer Unternehmen. Gleiches gilt für die FDP, die Facebook sogar mit einer „Zerschlagung“ drohte. Doch beide Parteien, sowohl die CDU als auch die FDP, nutzten im Wahlkampf von der Post gesammelte Kundendaten, die man jeweils für einen fünfstelligen Betrag einkaufte.

Die Post sammelt Daten zu unserer Kaufkraft, unserer Wohnsituation, der Familienstruktur und dem gefahrenen PKW. Im Prinzip gibt es kaum einen Unterschied zur „Datenkrake“ Facebook. Doch wo man beim sozialen Netzwerk sehr wohl weiß, dass Daten gesammelt werden, ist das vielen Bürgern im Umgang mit der Deutschen Post überhaupt nicht klar. Die Post sammelt Informationen über uns, meist ohne unser Wissen, und kauft sich diese sogar noch von Ämtern hinzu.

Mit diesen Daten haben CDU und FDP ihren Wahlkampf bestritten. Sie erstellten Profile und berechneten Wahrscheinlichkeiten, indem sie die Daten unbescholtener Bürger analysierten und tief in deren Privatleben eingriffen. Heute zeigen sich Lindner & Co. erbost über Facebook, bauen Drohszenarien auf – und entpuppen sich als traurige und scheinheilige Vertreter von Parteien, denen der Datenschutz der Bürger eigentlich völlig egal ist, besonders dann, wenn diese zum eigenen Vorteil genutzt werden können.

Zur Debatte um die Weitergabe von Millionen Datensätzen der Post an CDU und FDP im Bundestagswahlkampf 2017 erklärt AfD-Bundestagsmitglied Petr Bystron:

„Durch die Affäre um die Datenweitergabe durch die Deutsche Post AG wird offensichtlich, wie heuchlerisch die etablierten Politiker vorgehen: während sie den Einsatz des Microtargetings von Facebook in den USA scharf kritisieren, wenden sie die gleichen Methoden im Inland mit Hilfe der Deutschen Post an.

Besonders Justizministerin Katarina Barley (SPD) kritisierte Facebook scharf, weil es einer britischen Analysefirma Nutzerdaten überlassen habe und damit den Wahlkampf des US-Präsidenten Donald Trump unterstützt habe. Ende März sprach Barley in diesem Zusammenhang sogar von einer ‚Gefahr für die Demokratie‘. Stimmen aus den Reihen der Grünen, der SPD und der FDP forderten sogar die Verstaatlichung des Facebook-Konzerns.

Obwohl CDU und FDP bereits zugegeben haben, im Bundestagswahlkampf 2017 Millionen Datensätze der Deutschen Post AG genutzt zu haben, ist von einer Gefahr für die Demokratie nirgendwo mehr die Rede. Hier offenbart sich einmal mehr die Scheinheiligkeit der Altparteien – die im Ausland hart kritisieren, was sie im eigenen Land selbst klammheimlich betreiben.

Dass sich eine inhaltslose Hülle wie die Lindner-FDP nur mit Hilfe von ausgeklügelten Wahlkampftricks ins Parlament reinmogeln konnte, erstaunt niemanden. Dass sich nun aber auch die Merkel-CDU der gleichen Methoden bedienen musste, um die totale Wahlniederlage zu vermeiden, offenbart das ganze Ausmaß des Niedergangs dieser ehemaligen Volkspartei.

Nach zwölf Jahren Merkel kann sich die CDU nur noch über gezielte Wähler-Manipulation an der Regierung halten.“

In dem aktuellen Skandal haben CDU und FDP zugegeben, für den Wahlkampf Wählerdaten von der Deutschen Post bezogen zu haben. Die Post wirbt damit, Daten zu 85 Prozent aller Haushalte in Deutschland zu besitzen, darunter Angaben zu Kaufkraft, Bankverhalten, Geschlecht, Alter, Bildung, Wohnsituation, Familienstruktur, Wohnumfeld und Pkw-Besitz. Hierzu kaufe die Post nach eigenen Angaben statistische Daten von Behörden, unter anderem vom Kraftfahrt-Bundesamt und vom Katasteramt und vermische diese mit den eigenen Daten. Dadurch stünden den Post-Kunden mehr als eine Milliarde Einzelinformationen für zirka 20 Millionen Häuser mit rund 34 Millionen Haushalten in Deutschland zur Verfügung. AfD

6 Kommentare

  1. Denkender Mensch

    Wie haben sie denn die Wähler beeinflusst? Im Artikel steht dazu nichts. Wie wurden die Daten zu welcher Manipulation genutzt? Mein Gott … jeder bekommt eine Menge Werbung ins Haus geschickt… im Briefkasten oder im Email Account …. und wer ist so blöd und lässt sich davon beeinflussen? Selbst schuld … bzw so kann ich es auch nicht schön reden, wenn ich im Wahlkampf nicht die Mehrheit gewonnen habe.

    • BZ-Redaktion

      In dem aktuellen Skandal haben CDU und FDP zugegeben, für den Wahlkampf Wählerdaten von der Deutschen Post bezogen zu haben. Die Post wirbt damit, Daten zu 85 Prozent aller Haushalte in Deutschland zu besitzen, darunter Angaben zu Kaufkraft, Bankverhalten, Geschlecht, Alter, Bildung, Wohnsituation, Familienstruktur, Wohnumfeld und Pkw-Besitz. Hierzu kaufe die Post nach eigenen Angaben statistische Daten von Behörden, unter anderem vom Kraftfahrt-Bundesamt und vom Katasteramt und vermische diese mit den eigenen Daten. Dadurch stünden den Post-Kunden mehr als eine Milliarde Einzelinformationen für zirka 20 Millionen Häuser mit rund 34 Millionen Haushalten in Deutschland zur Verfügung.

      • Anonymous

        die Frage war: Wie (ich wiederhole: wie) haben sie die Wähler beeinflusst

        • Addi

          Für einen denkenden Menschen bis du scheiß blöde! Wie ergibt sich aus der Anwendung du dummer Gutmensch.

  2. Anonymous

    Merkel ist skrupellos und abgrundtief böse!

  3. Reiner

    Ja, wir kritisieren andere gern. Kritik geht an Putin, Trump, Österreich, Ungarn usw., aber wir machen es nicht besser, eher im Gegenteil noch schlechter. Überall müssen wir (Regierung) uns reinhängen und haben eigentlich keinen Grund dafür. Spielen uns als Führer in Europa auf.
    Solche Parallelen gab es schon in der Vergangenheit. Deutschland verkommt, schlimm mit anzusehen, wie unsere Politiker sich bedienen und das Land ruinieren.

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