Lagerfeld: „Flüchtlinge schlimmste Feinde der Juden“

Verwurzelter Judenhass

Die Menschen, die aus Syrien kommen, entstammen einer Kultur, die antisemitisch und undemokratisch ist. Der Modeschöfper Karl Lagerfeld meint: „Selbst wenn Jahrzehnte dazwischenliegen, kann man nicht Millionen Juden töten und später dann Millionen ihrer schlimmsten Feinde holen.“

Veröffentlicht am Mittwoch, 15.11.2017, 10:49 von Gudrun Wittholz

Der Zustrom von Menschen mit solchen Ansichten kann die ohnehin im heutigen Deutschland herrschende Ablehnung Israels nur verstärken. Der Antizionismus und die ausgeprägte Israel-Feindschaft unter den neuen Flüchtlingen nährt sich am unzweifelhaft schon existierenden muslimischen Antisemitismus in Deutschland. In einer Umfrage der Anti-Defamation-League sagen 75% der Befragten aus dem mittleren Osten und Nord-Afrika, dass sie „Juden hassen“. BZ

Verwurzelter Judenhass

„Unter den Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen, stammen sehr viele aus Ländern, in denen Israel zum Feindbild gehört. Sie sind mit dieser Israelfeindlichkeit aufgewachsen und übertragen ihre Ressentiments häufig auf Juden generell“, sagte Schuster im Interview mit der Tageszeitung Die Welt. In den jüdischen Gemeinden gebe es „jetzt die Befürchtung, dass der arabischstämmige Antisemitismus in Deutschland zunehmen könnte. Diese Sorge teile ich und sehe daher die Notwendigkeit, die Flüchtlinge so schnell und so fest wie möglich in unsere Wertegemeinschaft einzubinden.“

Angesichts neuer Bedrohungen hat der Zentralrat der Juden in Deutschland einen Antisemitismus-Beauftragten im Kanzleramt angeregt. „Wir brauchen einen Beauftragten, der die Entwicklung ständig im Blick behält, die Verantwortung für politische Initiativen hat und Ansprechpartner ist“, sagte Zentralratsvorsitzender Josef Schuster der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. Der Antisemitismus verberge sich mehr und mehr hinter Antizionismus. „Immer häufiger wird ,Israel‘ gesagt, wenn ,Juden‘ gemeint sind“, sagte Schuster. Sorge bereite der jüdischen Gemeinschaft, „dass unter den als Flüchtlinge nach Deutschland gekommenen arabischen Muslimen viele sind, die in ihrer Heimat über Jahrzehnte antisemitisch indoktriniert wurden“, sagte der Zentralratsvorsitzende. Umso größer sei die Herausforderung, diesen Menschen die Werte nahezubringen, die das Zusammenleben in Deutschland bestimmten – „vom Existenzrecht Israels bis zur Gleichberechtigung von Mann und Frau“. Rheinische Post

In der Flüchtlingsunterkunft Berlin Tempelhof fanden sich antisemitische und antizionistische Schmierereien. Einige jüdische Initiativen versuchen bereits seit längerem in Kontakt mit Flüchtlingen zu kommen, um das Verständnis über Judentum und Israel zu fördern.

„Wie Dr. Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, richtig dargelegt hat, kommen die meisten Flüchtlinge aus Ländern, in denen Antisemitismus und Israelhass allgegenwärtig sind. Daher sind viele Mitglieder der jüdischen Gemeinden besorgt. Auch Angela Merkel hat dies in ihrem jüngsten Podcast unterstrichen: Wir müssen Im Kampf gegen Antisemitismus klare Grenzen setzen“, so Deidre Berger, Direktorin des AJC Berlin.

DasParlament

5 Meinungen bis jetzt. Fühlen Sie sich frei der Diskussion beizutreten.

  1. Anonymous Samstag, 18. November 2017, 6:38 um 6:38 - Reply

    Ray :
    Damit hast Du alles gesagt, nämlich: wie es wirklich ist! Danke.

  2. Anonymous Freitag, 17. November 2017, 17:54 um 17:54 - Reply

    Gutmenschen sind egozentrische Idioten mit extremem Schadenspotential!!!

  3. Ray Freitag, 17. November 2017, 17:50 um 17:50 - Reply

    Karl Lagerfelds Kritik an Merkels Flüchtlingspolitik, diese habe zu viele Moslems ins Land geholt, um ihr Image als Rabenmutter aufzupolieren, dürfte der Spitzen-Provokateur aber eine Wahrheit zuviel ausgesprochen haben. Gutmenschen können einem offen homosexuell lebenden Mann viel verzeihen. Aber nicht, daß er sie mit der Realität konfrontiert und damit ihr Gutsein in Frage stellt.

    Denn dem gemeinen Gutmenschen geht es eben vor allem darum, sich gut zu fühlen. Ob er dabei wirklich gut ist, oder ob das „Gute“ vielleicht sogar böse Konsequenzen für andere hat, spielt dabei keine Rolle. Warum sollte man als Linksliberaler denn nicht seinem Bauchgefühl folgend eine schwulenfeindliche, frauenverachtende, rückständige Kultur importieren, wenn es einem doch das gute Gefühl gibt, die ganze Welt zu retten?

  4. Friedriuch Mittwoch, 15. November 2017, 15:36 um 15:36 - Reply

    Auch interressant..

    Emirat Scheich knöpft sich Deutschland vor: keine Kontrollen in Moscheen ..

    http://www.focus.de/politik/ausland/moschee-kontrolle-wird-vernachlaessigt-emirat-scheich-knoepft-sich-deutschland-vor_id_7842647.html

  5. Roland Mittwoch, 15. November 2017, 11:49 um 11:49 - Reply

    Hatte schon gestern den Bericht über Karl Lagerfeld gelesen; was soll denn daran verkehrt sein!!! Hat er doch ALLES auf den Punkt gebracht! – Darf denn niemand mehr die Wahrheit sagen?!-
    Würde mir wünschen, dass Herr Lagerfeld die ostdeutsche Pomeranze, Merkel-Ferkel, mal begleidungstechnisch berät, sieht sie doch stets aus, als sei diese verkniffene Alte gerade ihrem Bett entstiegen! Und dazu noch die fettigen Haare, Nashorn-Hintern, stets betont, durch ihr viel zu kurzes Jäckchen!
    Die Alte ist das SCHLIMMSTE, was Deutschland je passiert ist!

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