Press "Enter" to skip to content

Kopftuchverbot an Grundschulen

Freiheit ist anstrengend

In der islamischen Welt sinkt seit Jahren das Alter, in dem Mädchen ihren Kopf bedecken. Erzkonservative Muslime folgen dem Trend. Die Internetseiten einschlägiger Islamverbände quellen über mit Fotos verhüllter Kinder. Islamisten machen das Kopftuch zur politischen Frage. Sie fordern Toleranz und Freiheit, lenken damit aber nur ab von der Frage nach Selbstbestimmung und Gleichberechtigung der Frau. Dieses Weltbild hat in einer staatlichen Schule einer demokratischen Gesellschaft nichts verloren. Die Schule sollte ein Freiraum sein, wo Kinder Gleichberechtigung und Respekt, mitunter auch eine Alternative zur geistigen Enge der Eltern erleben. Das Kopftuch bei kleinen Mädchen ist keineswegs religiös motiviert.¹

Verbot des »Kinderkopftuchs« in Österreich: Stigma statt Integration

Der Trend ist auch an deutschen Schulen zu beobachten: Die Zahl der Erstklässlerinnen, die im Unterricht ein Kopftuch tragen, wächst. Dies, obwohl selbst konservative Imame meinen, dass Mädchen es erst aufsetzen sollten, wenn sie in die Pubertät kommen. Aus freien Stücken entscheiden sich aber auch Teenager häufig nicht für das Kopftuch.

Ein Verbot des »Kinderkopftuchs«, wie es die rechtskonservative Koalition in Österreich jetzt beschlossen hat, stärkt Mädchen jedoch nicht. Im Gegenteil: Es vertieft die Gräben zwischen islamophober Mehrheitsgesellschaft und konservativen Muslimen. Und es fördert Radikalisierungstendenzen bei letzteren. Denn das Verbot richtet sich ausdrücklich nicht gegen Kleidungsstücke, die die Zugehörigkeit zu anderen Glaubensgemeinschaften symbolisieren. Zudem sind Bildungseinrichtungen in Österreich, anders als etwa in Frankreich, eben nicht generell eine religionsfreie Zone.

Weil das auch in der Bundesrepublik so ist, wäre ein Kopftuchverbot, wie es die Organisation Terre des Femmes sogar bis zur Volljährigkeit fordert, ähnlich verheerend wie im Nachbarland. Denn in vielen Bundesländern zieren christliche Kreuze die Klassenräume, und es gibt Religionsunterricht, aber meist nur christlichen. Solange Schulen nicht weltanschaulich neutrales Terrain sind, würde jedes Kopftuchverbot Ausgrenzung, Stigmatisierung und damit die von Politikern beklagte Bildung von Parallelgesellschaften fördern.²

Dennoch ist ein solches Verbot nicht die geeignete Lösung. Das fängt damit an, dass ein Verbot in Deutschland verfassungsrechtlich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zulässig wäre, wie auch ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags nahelegt. Grundsätzlich steht auch Kindern der Schutz der Religionsfreiheit nach Artikel 4 zu, zudem könnte das Erziehungsrecht der Eltern verletzt werden. Mit einem Verbot würde sich der Staat auf wackeliges juristisches Terrain begeben. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob es der beste Weg ist, mit einem Verbot Mädchen in einen Loyalitätskonflikt mit ihren Eltern zu stürzen, die auf das Tragen des Kopftuchs bestehen.³

¹Stuttgarter Nachrichten ²neues deutschland ³Mitteldeutsche Zeitung

9 Kommentare

  1. Negernazi

    Nachdem die Kreuze in Bayern abgehängt wurden, stellt sich mir die Frage warum Kopftücher erlaubt sein sollten. Fuck Germany.

    • Anonymous

      Wenn ich diese Kopftuch-Tanten nur sehe, könnte ich mich erbrechen! Dieser Faschisten-Islam, nichts anderes ist das! Und dann diese Kopftuchschnallen, noch NIE in Deutschland gearbeitet, nur Karnickelartig sich decken lassen, geben mit ihrer widernatürlichen Kopfbedeckung kund : wir sind hier, bald gehört Deutschland uns!

    • Anonymous

      Negernazi, Dein Name!! Fürchterlich. Echt!

      • Anonymous

        Ja, stimme dem zu! Einfach nur widerlich!

        • Negernazi

          Was stellt Ihr Euch ständig mit dem scheiß Namen so an. Was gefällt nicht, Neger oder Nazi? Ist nicht mehr normal. Und die Negativbewertung basiert also auf dem Namen, oder was?

          • Anonymous

            Ja, weil der Name einfach abartig ist! Die Kombi von Neger und Nazi ist an Widerlichkeit nicht zu toppen! Eh, Alter, such Dir mal nen neuen Namen! Wie z.B. Negerkuss oder Nazischwein!

            • Ray

              Hier war ich nicht dabei!

  2. Q

    Köpfttuchverbot in allen Ämtern, Schulen, Behörden, bei Gericht und allen anderen öffentlichen Einrichtungen in Deutschland!
    Zuhause und in Allahs Tempel sind die einzigen Orte wo ein Kopftuch geduldet sein darf.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

BZ Medienholding Ltd ©1998 - 2019