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Kinderlosigkeit als Ideal beim Staats“funk“?

Bayernpartei: Geplante Erhöhung des Rundfunk-Beitrags - Antwort bei der Kommunalwahl ist möglich

Im öffentlich-rechtlichen Onlinemedien-Angebot „funk“ (Projektumfang 45 Millionen Euro), das sich vor allem an ein jüngeres Publikum richtet, wurde ein Video mit dem Titel „Kein Bock auf Kinder? So what!?“ produziert, das offen für Frauen-Sterilisation in jungen Jahren wirbt: „Jetzt kann ich ein glückliches Leben führen, weil ich einfach unfruchtbar bin“, verkündet eine der jungen Frauen in dem Clip.

Dazu teilt die Obfrau der AfD-Bundestagsfraktion im Familienausschuss, Mariana Harder-Kühnel, mit:

„Es ist ein Skandal, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk junge Menschen derart antinatalistisch indoktriniert. Es wird suggeriert, dass Kinder ein Klotz am Bein seien, weil sie der Entfaltung, Karriere und den hedonistischen Bedürfnissen junger Frauen angeblich im Wege stünden. Über das Glück, eine Familie gründen und Mutter sein zu dürfen, wird indes kein Wort verloren.

Stattdessen folgen Klagelieder über die Kosten für Sterilisationen und die angebliche Ausgrenzung von gewollt kinder’freien‘ Frauen. Und natürlich wird in sozialistischer Vollkasko-Mentalität sogleich die Forderung nach Kostenübernahme durch die Allgemeinheit erhoben. Das übliche Spiel: Man erfindet eine Opfergruppe, um ihr durch inszeniertes Lamentieren über angebliche Diskriminierung Aufmerksamkeit und Privilegien zu verschaffen.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte ausgewogen berichten, anstatt junge Menschen im Sinne einer linkssozialistischen und antinatalistischen Agenda zu indoktrinieren.

Die AfD-Fraktion sagt klar ‚Ja‘ zum Leben und ,Nein‘ zu staatlich finanzierter Sterilisation. Denn Kinder sind kein karrierehemmender Ballast, sondern unsere Zukunft.“¹

Beinahe im Pulverdampf der Corona-Krise ist untergegangen, dass die Ministerpräsidenten-Konferenz eine Erhöhung des Rundfunkbeitrages (früher GEZ) beschlossen hat. Ab 01.01.2021 soll der Beitrag von aktuell 17,50 EURO auf dann 18,36 EURO steigen. Auch die CSU in Person des bayerischen Ministerpräsidenten hat den Beschluss mitgetragen.

Damit entlarvt sich nach Ansicht der Bayernpartei all das Gerede von nötigen Sparmaßnahmen als hohle Phrase. Immer schwerer ist es aber doch der Bevölkerung zu vermitteln, dass sie etwa für Traum-Gehälter und Luxus-Pensionen aufkommen soll, von der einfache Bürger nur träumen können. Und auch die Mischung aus Grün-Funk und Präsentierplattform für die etablierte Politik ist für immer mehr Beitragszahler schwer erträglich.

Die Bayernpartei hält den öffentlich-rechtlichen Rundfunk für nicht mehr reformierbar. Deswegen ist eine Auflösung und anschließende Neugründung unumgänglich.

Ergänzend kommentierte der Bayernpartei-Vorsitzende Florian Weber: „Bei der anstehenden Kommunalwahl haben die Bürger die Möglichkeit, eine direkte Antwort auf diese Gebühren-Erhöhung zu geben. CSU und offensichtlich auch die Freien Wähler tragen die Bürger-Abzocke mit und für die Parteien links der Mitte ist Sparen ohnehin ein Fremdwort. Verwunderlich ist dies natürlich nicht, kann man doch verdienten Partei-Soldaten noch zu dem einen oder anderen Austrags-Pöstchen verhelfen.“²

¹AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag ²Bayernpartei

7 Kommentare

  1. Albatros

    Natürlich werden die öffentlich-rechtlichen Medien gerade jetzt gebraucht. Sie informieren richtig. Die Rechten verstehen das nicht und lügen sich etwas in die eigene Tasche. Richtige Information kostet. Fake news kosten nichts.

  2. wahrheit

    Diese Medien kann man bedingungslos abschaffen.

    • Albatros

      So billig kommst du nicht an so vielfältige gute Informationen.

  3. Anonymous

    In diesem Antwortvideo wird eine positive Alternative aufgezeigt wird. https://youtu.be/7i9Fxv9knPw

    • Albatros

      Für den, der informiert ist, ist das Unsinn.

  4. Jo

    Die haben echt was an der Waffel. Den Beitrag zu erhöhen ist nicht Rechtens. Für was? Für die tägliche Manipulation?

    • Albatros

      Du kannst Manipulation nicht von Bewertung von Informationen unterscheiden. Da fällt es mir schwer, Dich voll zu nehmen.

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