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Katja Kipping: Ostdeutsche und Migranten fühlen sich als Bürger zweiter Klasse

Ost-Beauftragter fordert mehr Geld für Ostdeutschland nach Solidarpakt-Ende

Jeder dritte Ostdeutsche und jeder dritte Muslim fühlt sich laut einer Studie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung als Bürger zweiter Klasse.

Dazu sagt Katja Kipping, die Vorsitzende der Partei DIE LINKE:

„Dreißig Jahre nach der Wiedervereinigung ist es wirklich an der Zeit, einander zuzuhören und die  jahrzehntelange Abwertung und Nichtanerkennung auf allen Ebenen zu beseitigen. Herablassung muss dem gegenseitigen Interesse am Anderen weichen.

Als Bürger zweiter Klasse fühlen sich Menschen, wenn sie strukturell benachteiligt sind. Das sind weder ausschließlich Ostdeutsche, noch Muslime, sondern auch alleinerziehende Frauen, Erwerbslose oder Menschen mit Behinderung. Die Kämpfe um Repräsentation von Herkunft oder Geschlecht lassen sich nicht von der sozialen Frage trennen – sie gehören zusammen.

Gegen die Gefühle von kollektiver Demütigung, Verlust und Unsicherheit braucht es starke strategische Allianzen, um etwas zu ändern. Diese Kämpfe gegen die Ungleichheit kann man nicht alleine gewinnen.

Herablassend auf andere  zu blicken, wie es laut der Studie viele Westdeutsche tun, verstärkt bei den Ostdeutschen eher das Gefühl der Abwehr. Auf der anderen Seite gibt es auch immer mehr Menschen, die progressive Netzwerke aufbauen. Es gilt, antirassistisches Engagement in Ostdeutschland mit der Perspektive von Rassismuskritik und der Perspektive von Nichtrepräsentation zu verbinden. Auf diese Weise könnten alle in Deutschland lebenden Menschen gemeinsam progressive Veränderungen erzielen.“¹

Ost-Beauftragter fordert mehr Geld für Ostdeutschland nach Solidarpakt-Ende

Vor dem Treffen der ostdeutschen Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der Ost-Beauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte (CDU), besondere Hilfen für Ostdeutschland auch nach dem Ende des Solidarpakts ab 2020 gefordert. „Die Regionen in Ost- und Mitteldeutschland sind noch nicht auf dem Niveau, dass sie ohne Unterstützung auskommen können“, sagte Hirte der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Wir haben weiter strukturelle Besonderheiten, die einer besonderen Hilfe bedürfen“, sagte Hirte. Mit dem künftigen Ende des Kohlebergbaus entfielen vor allem gut bezahlte und hoch qualifizierte Arbeitsplätze. „Gerade diese Art Jobs gibt es im Osten weniger als im Westen. Insofern muss es uns gesamtgesellschaftlich darum gehen, dass nicht einfach nur Arbeitsplätze entstehen, sondern dass es einen angemessenen Ersatz gibt“, forderte Hirte. In Thüringen treffen sich am Mittwoch die sechs Ost-Regierungschefs mit Merkel. Auch Hirte ist als Ost-Beauftragter dabei.²

¹Partei Die Linke im Bundestag ²Rheinische Post

12 Kommentare

  1. Anonymous

    17.04: SPD wieder mit Linken , Grüne und CDU– die Deutschen werden Bürger 2. Klasse: Die Bundesregierung will die Beschäftigung von Asylbewerbern und geduldeten Flüchtlingen ohne Vorrangprüfung zulassen. Herr Heil SPD will dafür sorgen. Ursprünglich musste in den ersten 15 Monaten die Bundesagentur für Arbeit prüfen, ob es für die Stelle nicht auch einen geeigneten deutschen Bewerber oder EU-Bürger gibt.
    Es geht weiter mit der Umsiedelungspolitik— die Deutschen sollen aus dem Arbeitsmarkt verdrängt werden—nur AFD Politik kann die Wende bringen – weg mit Grüne-Linke-CDU-SPD-CSU-FDP Politik

    • Jan

      Ach was, das Moslem Pack wird doch keine Arbeitsstelle annehmen! Das, was sie monatlich vom deutschen Steuerzahler erhalten, ist für diese Brut richtiger Reichtum! In ihren Ländern hatte sie nicht mal zwanzig Euro monatlich zur Verfügung, wenn es überhaupt soviel war!
      Sie wollen alle nach Deutschland, denn hier ist Dank Merkel ihr Schlaraffenland!!! – Wieso denn da noch arbeiten!!!-
      RAUS MIT DIESEM GESOCKS AUS DEUTSCHLAND!

  2. Juergen

    Eigentlich ist das, was Frau Kipping vertritt, nach deutschem Strafrecht Hochverrat.
    Sie versucht alles nur Mögliche zu tun, um die gesellschaftlichen Verhältnisse zu ändern
    und damit ein neues System zu etablieren. Wenn das über eine unbegrenzte Zuwanderung so ist,
    dann ist das ein gegebener Anlass, um die Gesellschaft zu zu Rücken und ihren lang ersehnten
    Umsturz zu planen. Vorsicht mit der Frau.

    • Anonymous

      Wer wählt solche Leute?? sind das Vollidioten die Linke wählen— hatten die Leute nicht genug davon in der DDR???

  3. Jan

    An dieser Ollen können wir ALLE sehen, von welchem Berliner Affenstall wir „regiert“, sprich ausgebeutet, wir werden!
    Mensch, Olle, geh zu Deinen Kanacken!!! Nur, Olle, Deine Kanacken zahlen nicht deine ergaunerte, monatliche Kohle, Du Schlampe!
    NUR NOCH AfD!!! Brüder im Geiste!

  4. Anonymous

    Schamlos! Die Bürger der neuen Bundesländer mit dem muslimischen Schmarotzer-Pack in einen Topf zu werfen! Eine Schande ist das!
    Die Alte gehört geteert und gefedert und in ein „Flüchtlingsheim“ gejagt! Da kann sie ja die Nacht mit den verfickten Moslems verbringen!

  5. Dietmar

    Diese Kipping ist wohl jetzt völlig durchgeknallt, uns Ostdeutsche mit den herglaufenen Schwarzen und Arabern in einen Topf zu schmeißen. Das verbitte ich mir. Meine Familie ist nachweisbar seit mindestens 300 Jahren deutsch und gehört hierher, im Gegensatz zu Schwarzen und Arabern, die hier nur Unfrieden stiften. Deshalb muss deren Zeit hier bei uns begrenzt werden . Aber die Linken sehen das wohl anders, deshalb sind sie unwählbar für vernünftige Landsleute.

  6. Anonymous

    Frau Kipping, wie fühle ich mich denn mit der Widerspruchslösung als Organspender?

  7. Anonymous

    Leute wie Katja Kipping zählen sich wohl zu Bürgern erster Klasse.
    Die lassen wissenschaftlich feststellen, wie sich andere fühlen, und erzählen es ihnen dann.

    • Anonymous

      Diese rothaarige Rote ist nicht so ganz mein Fall.

  8. Anonymous

    Mal wieder eine Studie.
    Wie wiele wurden befragt?
    Etwas mehr als 7000?

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