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Jetzt wollen sie uns auch noch die Hymne nehmen

Gauland: Ramelow stellt sich in die Tradition des SED-Regimes

Zur Forderung des Ministerpräsidenten von Thüringen, Bodo Ramelow, den Text unserer Nationalhymne abzuschaffen, teilt der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alexander Gauland, mit:

„Mit seiner Forderung nach der Abschaffung unserer Nationalhymne hat Bodo Ramelow erneut bewiesen, dass die Linkspartei noch immer nicht ihren Frieden mit der Deutschen Einheit gemacht hat.

Es ist mir unbegreiflich, wie Bodo Ramelow beim Singen unserer Nationalhymne an die Zeit des Nationalsozialismus denken kann. Denn ‚Einigkeit und Recht und Freiheit‘ sind das genaue Gegenteil dessen, wofür das verbrecherische Nazi-Regime stand.

Mit seiner Forderung stellt sich Ramelow in der Tradition des SED-Regimes: Bereits unter seinem Partei-Genossen Erich Honecker wurde der Text der DDR-Hymne seit Anfang der siebziger Jahre nicht mehr gesungen, weil darin ebenfalls die Einheit Deutschland beschworen wurde.

Aber vermutlich geht es Ramelow nicht nur um den Text der Hymne, sondern darum, mit seiner Forderung den Kampf der Linkspartei gegen den deutschen Nationalstaat und unsere nationale Identität voranzutreiben. Diesen Versuchen wird sich die AfD-Fraktion entschlossen entgegenstellen.“¹

Thüringens Ministerpräsident spricht sich für neue Nationalhymne aus

30 Jahre nach dem Mauerfall sollte sich Deutschland nach Ansicht des Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke) für eine neue Nationalhymne entscheiden. „Ich singe die dritte Strophe unserer Nationalhymne mit, aber ich kann das Bild der Naziaufmärsche von 1933 bis 1945 nicht ausblenden“, sagte Ramelow der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Nach dem Mauerfall sei der Vorschlag des verfassungsgebenden Runden Tisches der DDR abgelehnt worden, zugunsten von Bertolt Brechts „Kinderhymne“ auf beide deutschen Hymnen zu verzichten. Heute werde darüber diskutiert, ob der AfD-Politiker Björn Höcke die erste – von den Nazis missbrauchte – Strophe der Hymne mitsinge oder nicht. Ramelow sagte: „Viele Ostdeutsche singen die Hymne nicht mit, und ich würde mir wünschen, dass wir eine wirklich gemeinsame Nationalhymne hätten. Bisher hat dieser Wunsch leider immer nur für empörte Aufregung gesorgt.“ Vielleicht gäbe es aber etwas ganz Neues: „Einen neuen Text, der so eingängig ist, dass sich alle damit identifizieren können und sagen: Das ist meins.“ Ramelow bedauerte ferner, dass der Westen nicht die Errungenschaft der DDR des längeren gemeinsamen Lernens in der Schule übernommen habe, das soziales Verhalten fördere. „Wenn wir in der digitalisierten und beschleunigten Welt die soziale Kompetenz nicht stärken, werden wir uns noch schwer wundern. Wir schaffen dann auf den Einsatz von Ellenbogen trainierte Leute, die als Vorgesetzte in den Firmen zum Problem werden, weil sie so etwas wie Rücksicht und Einfühlungsvermögen nie gelernt haben. Wenn wir demgegenüber eine andere, sozialere Entwicklung unserer Schüler wünschen – das Schulsystem in der DDR minus Margot Honecker und dem ganzen ideologischen Brimborium böte dafür durchaus einiges an Potenzial.“

Der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow hat wohl geahnt, welches Echo er mit seiner Kritik an der deutschen Nationalhymne auslösen wird. Der Wunsch nach einer gemeinsamen Hymne von Ost und West wird „nur für empörte Aufmerksamkeit sorgen“, sagte er unserer Redaktion. Er sollte recht behalten. Obwohl die Deutschen noch immer zurückhaltend beim Bekunden nationaler Gefühle sind, nehmen sie leidenschaftlich an der Debatte teil, ob die jetzige Hymne die richtige für das vereinigte Deutschland sei.

Da viele in Ostdeutschland sich mit der Fallersleben-Hymne schwertun, wirft Ramelow zu Recht Fragen auf. Und man muss sagen, Brechts Kinderhymne wäre ein würdiger Text für ein gemeinsames Lied der Deutschen. Was Ramelow unterschlägt, ist die geschichtliche Dimension. Ursprünglich als Freiheitslied komponiert, wurde die Hymne von den Nazis missbraucht. Aber sie steht auch für die Rückkehr der Demokratie, nicht zuletzt für die Einheit. Während der WM 2006 war sie Ausdruck der Freiheit. Wir sollten an ihr festhalten.²

¹AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag ²Rheinische Post

4 Kommentare

  1. Anonymous

    : Merkel, Ferkel über ALLES in der Welt…
    Diese widerliche Hexe!

  2. Anonymous

    14.05: Es geht also weiter mit der Zerstörung unserer deutscher Kultur ( eine tausendjährige Entwicklung) , unserer Sprache, unserer Tugenden, unserer Geisteshaltung – der germanische Geist war geprägt von Freiheitsdrang und sogar die Römer mussten daran glauben als sie versucht haben die Germanen zu versklaven– aber jetzt habe ich das Gefühl dass es den Deutschen scheissegal ist, ob wir als deutsches Volk Bestand haben–

    Die Zerstörung erfolgt durch die innere „Feinde“— m.E. durch die Linke-Grüne-SPD-CDU CSU vergifte Ideologen, insbesondere wo rot-rot-grün ist— das sind die alten SED Gestalten, die Kommt-Sozis, die Deutschlandhasser, die Antifa-Freunde— die Soros- Juncker-Anhänger, EU-Fanatiker , Globalisierungsneurotiker, Klimawahnsinnigen, usw, usw. Die müssen aus den Ämtern raus— sonst geht es weiter mit der Zerstörung.. scheibchenweise, jedes Jahr, bis kaum noch etwas von Deutschland erkennbar ist– tut was ihr könnt um das zu verhindern— viel Glück

  3. Negernazi

    Ja, anders kann man den Blödsinn der Politiker nicht mehr kommentieren.

  4. Anonymous

    Schaffen wir den Text ab.
    Singen wir nur noch lalala auf die Melodie,
    oder singen wir summ summ summ auf die Melodie.
    Etwas flotter als üblich wäre schön und nicht so einschläfernd.

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