Press "Enter" to skip to content

Gauland: Abwehrkräfte der Gesellschaft gegen Islamismus stärken

Gefährder besser überwachen

Anfang Oktober waren in Dresden zwei Touristen Opfer einer Messerattacke geworden. Ein 55-Jähriger starb, ein weiterer Mann überlebte schwer verletzt. Tatverdächtig ist ein 20-jähriger Syrer, der den Behörden als Islamist bekannt war und aufgrund des für Syrien geltenden Abschiebestopps nicht abgeschoben werden konnte.

Zum Mord an einem 55jährigen Krefelder durch einen als Flüchtling nach Deutschland eingereisten Islamisten in Dresden teilt der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alexander Gauland, mit:

„Es ist unerträglich, dass schon wieder ein unschuldiger Bürger unseres Landes Opfer eines Islamisten geworden ist, der zudem überhaupt nicht mehr in Deutschland hätte sein dürfen.

Der Staat muss das Leben und die körperliche Unversehrtheit seiner Bürger schützten. Dies muss im Zweifelsfall Vorrang vor dem Schutz ausländischer Staatsbürger vor politischer Verfolgung in ihrer Heimat haben. Dazu gehört eine konsequente Abschiebepolitik – wenn es sein muss auch in Krisen- oder Kriegsgebiete.

Bedrückend ist, dass die politisch Verantwortlichen und die Medien bereits einen Tag, nachdem ein Islamist als Täter identifiziert worden ist, wieder zur Tagesordnung übergegangen sind als sei nichts gewesen. Welch ein Kontrast zu Frankreich, wo der bestialische Mord an dem Lehrer Samuel Paty durch einen Islamisten zu einem Aufschrei geführt hat, der in einer eindrucksvollen Trauerfeier unter Beteiligung der Spitze der Französischen Republik gipfelte. In Deutschland dagegen bleibt das Opfer von Dresden namenlos.

Der Kampf gegen den Islamismus kann nicht allein Aufgabe des Staates sein. Die Gesellschaft muss ein deutliches und sichtbares Zeichen gegen den Islamismus und seine Verharmlosung setzten und ihre Abwehrkräfte auch gegen diese Form des politischen Extremismus stärken. Noch immer scheinen viele Bürger die Gefahr, die vom Islamismus für unsere freiheitliche Gesellschaft ausgeht, nicht erkannt zu haben und sich im Sinne einer falsch verstandenen Toleranz mehr um den Abschiebeschutz abgelehnter Asylbewerber als um die eigene Sicherheit zu sorgen.

Wenn es hier keine Umkehr gibt, wird sich der mangelnde Selbstbehauptungswille unserer freiheitlichen Gesellschaft gegenüber dem vor Terror und Mord nicht zurückschreckenden Islamismus bitterlich rächen.“¹

Gefährder besser überwachen

Raimund Neuß zu Konsequenzen aus dem Messerattentat von Dresden

Hätten wir ihn doch nur abgeschoben! Nach dem tödlichen Messerattentat von Dresden ist dieser Stoßseufzer nur zu verständlich. Wieso dulden wir einen einschlägig verurteilten islamistischen Gefährder in Deutschland, anstatt ihn nach Syrien zurückzuschicken, wo er herkommt?

Viele Unionspolitiker, darunter der sächsische Innenminister Roland Wöller (CDU), äußern entsprechende Wünsche. In der Tat: Flüchtlinge aus Kriegsgebieten haben Anspruch auf subsidiären Schutz, aber kann dieser Anspruch schrankenlos gelten? Die Debatte darüber ist legitim. Der Abschiebestopp für Syrer hat auch keinen Gesetzesrang, sondern entspricht nur einem befristeten Beschluss der Innenministerkonferenz.
Aber: Abschiebungen nach Syrien würden voraussetzen, dass man das Assad-Regime als Garanten von Sicherheit anerkennt und mit ihm kooperiert. An Syriens Staatsspitze steht ein Massenmörder – das unterscheidet die Lage dort von der in Afghanistan. Schon Abschiebungen in den Hindukusch basieren oft auf grenzwertigen Entscheidungen. Dass Abschiebungen nach Syrien wieder möglich werden, ist bis auf Weiteres kaum vorstellbar.

Und machen wir uns nichts vor: Gegen jede Abschiebeverfügung steht der Rechtsweg offen. Ein bislang nur zu einer Jugendstrafe Verurteilter hätte beste Chancen, das Verfahren damit zumindest aufzuhalten.
Die Innenminister hatten bei der letzten Verlängerung allerdings auch beschlossen, die Überwachung von Intensivtätern zu verbessern. Beim Messerstecher von Dresden  stellen sich da allerdings nach wie vor Fragen. Der Mann wurde überwacht, auch am Tattag, aber nicht zum relevanten Zeitpunkt. Wenn Wöller über fehlende Abschiebemöglichkeiten klagt, drängt sich der Eindruck auf, dass er vom Scheitern seiner Behörden ablenken will.²

¹Alternative für Deutschland ²Kölnische Rundschau

10 Kommentare

  1. Schwarzwälder

    Opi Gauland schon raus aus der Reha? Na dann, AFD adé!
    Gestartet als Tiger der Proleten, gelandet als Bettvorleger von Muddi.

  2. AnnaToller

    Jawoll Gauland, es ist unerträglich, aber nur die Arbeitsverweigerung dieser sogenannten Opposition. Die größte Oppositionspartei ist unfähig Problemlösungen anzubieten, geschweige denn zu agieren.
    Auf, auf, den 4,9 Prozent entgegen!

  3. Anonymous

    Verstehe ich das richtig, daß Raimund Neuß Baschar-Al Assad als Massenmörder bezeichnet?
    Ist das eine Behauptung von ihm, oder ist das bewiesen?

  4. wittek

    Der Lehrer Samuel Paty musste sterben, weil ein islamisches Gesetz es jedem – auch Moslem- verbietet, Kritik am Islam oder Mohammed zu üben.

    Warum keine Kritik am Islam üben?

    Weil von den Gläubigen gefordert wird, religiöse Inhalte zu glauben und Moslems es nicht gestattet ist, ihren Verstand einzusetzen, Koranverse weder anzuzweifeln noch zu hinterfragen dürfen, über Allahs Verse nachzudenken oder befriedigende Erklärungen zu suchen. Allein die Absicht, sich dem Unglauben hinzugeben, ist bereits Unglaube – und sei es in der Zukunft. Selbst wer noch zögert, aber schon darüber nachdenkt, ist auf der Stelle ungläubig! Allah oder seinen Propheten schmähen – das geht gar nicht. Da heiß es sofort: Rübe ab, wie wir jetzt gesehen haben.
    Wie spirituell armselig muss eine Religion/Glaube sein, die/der nicht auf seine Inhalte befragt bzw. hinterfragt werden darf; so oder ähnlich könnte die Frage von Kritikern lauten. Gut, ich bin jetzt nicht kritisch…..

    Wenn Moslems sich mit dem Koran auseinanderzusetzen, bedeutet das bereits die Infragestellung des Koran bzw. Unglaube, und dieser ist – wie oben gesagt- zu bestrafen. Dass bedeutet auf gut Deutsch: Allah sagt: Mein Wille ist, dass du kein Wille haben sollst! Im Prinzip sollen Moslems Marionetten sein, die ja, wie sie wissen, über kein Hirn verfügen. Das soll jetzt nicht heißen, Moslems haben kein Hirn, nein, sie sollen es nur nicht gebrauchen.

    Mohammed fand es gut, wenn Mohammedaner ihren Verstand nur bei außerkoranische Angelegenheiten einsetzen mögen. Allerdings finden sich im Koran Verse über jeden Aspekt der Lebensführung und des Zusammenlebens. Verse über die Schöpfung und die Natur, für die
    Gesellschaftsordnung und die Weltanschauung, aber auch Vorgaben für wissenschaftliche Gebiete. Also doch: eigenes Nachdenken ist für Islamgläubige überflüssig. Manche begrüßen es, da einige so viel Hirn haben wie ein Duschkopf. Das heißt auch: wenn gedacht wird, wird eigenes Erfinden, eigenes Forschen und eigenes Erkennen von vorneherein in vorgefertigte „Schablonen“ gezwängt und bestimmte Ergebnisse gefordert und andere ausgeschlossen.
    Wenn heutzutage auf einem wissenschaftlichen Gebiet eine neue Erkenntnis gezogen wird, diese nicht mit dem Koran übereinstimmt oder ein ganz anderes Ergebnis geoffenbarte, so ist diese neue Erkenntnis schlichtweg falsch!
    Auch möge ihnen ihre Vernunft sagen, dieses ist „Gut“, jenes ist „Böse“, so ist das nicht die Norm. Der Maßstab für „Gut“ und „Böse“ regelt/bestimmt das heilige Gesetz, Allas Worte – nicht ihre Vernunft! Der Koran ist –wie oben gesagt- praktisch das Gehirn eines Moslems, das ewig gültige Parteiprogramm im Islam! Wehe dem, man nimmt einem Moslem den Koran weg….

    Ja, da können unsere Politiker nicht anstinken. Sie haben zwar alle vier Jahre eine neues Partei-Programm, aber daran halten tut sich keiner.

    Was bedeutet das für Frankreich, Deutschland und alle Länder, in denen Moslems Zuhause sind? Kritik ist Gotteslästerung, welcher mit dem Tode bestraft wird. Ein Gesetz aus der Scharia!!! Vorwärts zurück in die Vergangenheit nach dem Motto: Früher war alles besser.

    Frankreich, Deutschland, ja alle Ländern unterliegen längst den Gesetzen der Scharia! Frankreich, Deutschland, ja alle Ländern in denen Moslems leben gehören zum Islam! (Nicht umgekehrt wie es unsere Politiker gerne betonen!)

    Wer jetzt immer noch sagt, es gibt keine Islamisierung, der……

    PS. Oh, nun habe ich schon wieder viel geschrieben…..jetzt gibt es wieder eine Schelte…..

    • Dawid

      Bei Ihren Auslegungen haben Sie vergessen, die Sufis / Sufismus, mit einzubeziehen! Ich bin mit absoluter Sicherheit nicht für den Islam der Wahabiten, Salafisten etc. doch es wäre wünschenswert, wenn Sie auch einmal den geistigen Schulungsweg des Islams erörtern würden! Dieser hat mit Gewalt einmal garnichts zu tun, im Gegenteil! Und Sie sollten wissen, dass der Dschihad eingentlich dafür dienlich sein soll, die eigenen Nafs zu bekämpfen, Selbstsucht, Eitelkeit, mangelndes Mitgefühl allen Geschöpfen gegenüber u.s.w. Erwähnen möchte ich noch, dass die Sufis früher mit den chassidischen Juden gemeinsam Schulungwege beschritten, um ihren Schöpfer nahe zu kommen und sich stetig mit der geistigen Seite des Menschseins zu befassten. – Der Islam und das Judentum hatten in Spanien damals eine geistige Verschmelzung, die über Ihre Vorstellungskraft hinaus geht, das befürchte ich zumindest. Gerne empfehle ich Ihnen Literatur diesbezüglich.

      • wittek

        >>Und Sie sollten wissen, dass der Dschihad eingentlich dafür dienlich sein soll, die eigenen Nafs zu bekämpfen, Selbstsucht, Eitelkeit, mangelndes Mitgefühl allen Geschöpfen gegenüber u.s.w. Erwähnen möchte ich noch, dass die Sufis früher mit den chassidischen Juden gemeinsam Schulungwege beschritten, um ihren Schöpfer nahe zu kommen und sich stetig mit der geistigen Seite des Menschseins zu befassten.<<

        Ja, das haben sie sehr schön beschrieben! Ich habe nur meine Zweifel, ob die geistigen Lehren (mangelndes Mitgefühl allen Geschöpfen, Selbstsucht, Eitelkeit usw., der große Dschihad) dem jetzt kopflosen Lehrer Samuel Paty, den zahlreichen Opfer von Charlie Hebdo und die zigtausenden Opfern von Tötungen in Europa (kleiner Dschihad) noch helfen wird. Es existiert beides – zweifelsohne! Aber wir sehen seit Jahrzehnten die immer stärker werdende Zahl der Musels, die immer lautstärker wird und dem kleinen Dschihad, den Kampf gegen Ungläubige aufgenommen hat, der ihnen im Koran, Sunna und Hadith befohlen wird! Nur wer diese Befehle ausführt, ist lt. Allah ein guter Moslem!

        Dass es Moslems gibt, die das nicht wollen, ist genauso wahr! Doch die Geschichte zeigt, dass die gewaltbereite Minderheit immer(!) Geschichte geschrieben hat.
        Mark A. Gabriel (Pseudonym) hat das in seinem Buch "Islam und Terrorismus" genau beschrieben. Der Mann war Professor für islamische Geschichte an der Al-Azhar Universität, Kairo. Eine Universität, die weltweit hohe Reputation genießt.
        Sie liegen, wie er belegt, im Islam begründet. Aber das will man nicht sehen, kneift beide Augen zu und gibt Pseudo-Namen wie "Euro-Islam, "deutscher Islam usw..
        Manfred Kleine-Hartlage hat in seinem Buch "Das Dschihad-System" beschrieben, wie Moslems ihre vielfältigen Kämpfe gegen Ungläubige führen. Die Tötung des französischen Lehrers unterliegt sozusagen das Prinzip: Strafe einen- erziehe Tausende! Und es wirkt! Immer weniger wagen sich, Kritik am Islam zu üben, während über das Christenum eimerweise Unrat geschüttet wird.
        Hartlage beschreibt auch ein weiteres Dschihad-System: das Besetzen von öffentlichen Plätzen. Genauso geschieht es! Blicken sie in jede große Stadt!

        Da ich jetzt weg muss, ende ich an dieser Stelle. Ich möchte jedoch nochmals betonen, dass es den großen Dschihad, also der für sich selbst, wie sie es beschrieben haben, gibt. Nur nutzt es den Ungläubigen wenig bis überhaupt nicht. Die Minderheit hat eine starke Front hinter sich, die ganz andere Ziele haben: Islamische Verbände! Diese haben untereinander Kontakt und ihre Fäden führen in die islamische Welt. Zum Beispiel: Ägypten (Muslimbruderschaft), Saudi-Arabien (Wahabismus), Katar, Türkei. Der türkische Ableger in Deutschland ist DITIB. Länder, die ein anderes Gesellschafts- und Wertesystem haben und Christen einen schweren Stand, wenn ich das nett formulieren darf, haben. Im Christenverfolgungsindex (Open Doors) können sie dies nachprüfen.

        Wünsche ihnen eine gute Zeit und bleiben sie gesund, Dawid

        • Dawid

          Sehr gghrter Herr, ich danke Ihnen für Ihre Antwort.
          Ja, ich muss Ihnen leider Recht geben, es ist so, wie Sie es schreiben.

          Ich wollte nur einmal aufzeigen, dass es auch eine gänzlich andere Seite des Islams gab und noch immer gibt und diese von einer kleinen Minderheit praktiziert wird.

          Wohl weiss ich, dass die Zeiten von Corduba der Vergangenheit angehören….

          Ich grüsse Sie freundlich, Shalom, Dawid

  5. KlausBärbel

    Toll, Gauland ist aufgewacht, jetzt nur noch vom Pfleger die Zäpfchen einschieben lassen und weiter pennen.

  6. Marina

    Gestern um 15:00 am Hamburger Hauptbahnhof Gleis 13 : eine Polizistin und ein schon älterer Polizist, versuchten einen Schwarzafrikaner festzunehmen! Dei Schwarzafrikaner war wie von Sinnen : schlug immer wieder den Polizisten mit voller Wucht ins Gesicht. Die Polizistin wurde mehrfach getreten und krümmte sich vor Schmerzen. Die Beamten waren nicht in der Lage mit diesem Mann fertig zu werden, geschweige denn ihm Handschellen anzulegen. Immer wieder riss der Schwarzafrikaner sich los! Eine Schande für unser Land! 3 junge beherzte Männer griffen ein, offensichtlich Sportler, denn sie hatten Sporttaschen dabei. Der eine junge Mann schnappte sich die Beine, so fiel der Schwarzafrikaner zu Boden, ein junger Mann, der Mann war bäuchlings gefallen, kniete auf seinem Rücken und der dritte junge Mann legte dem Schwarzafrikaner Handschellen an, nicht der Polizist! Ich war fassungslos! Wären die die drei jungen Männer nicht gewesen, der Mann wäre entkommen! Nicht einen Moment lang hatten die zwei Polizisten die Lage unter Kontrolle!
    Ja, Frau Merkel : ein Land in dem wir gut und sicher leben!
    Und was sagte Ihr Grüßaugust Steinmeier noch : Beste Deutschland, was wir je hatten.

    Schade, dass die zwei nicht gestern Nachmittag am Hamburger Hauptbahnhof waren!

  7. Anonymous

    Recht hat er, aber es interessiert den Staat leider nicht. Der Staat hat versagt und holt immer mehr ins Land. Wie lange soll das noch gut gehen?

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

BZ Medienholding Ltd ©1998 - 2019.