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Einziger Fachkräftemangel den Deutschland hat ist in der Regierung

Zeitarbeit setzt auf mehr Zuwanderung gegen Fachkräftemangel / Manpower-Deutschlandchef: "Froh über jeden, der kommt"

Der zunehmende Fachkräftemangel ist im Begriff, die Zeitarbeitsbranche radikal zu ändern: „Statt nach passenden Stellen für die vielen Bewerber suchen wir heute nach passenden Bewerbern für die vielen Stellen. Und das fällt uns schwerer“, sagte Manpower-Deutschlandchef Herwarth Brune der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Viele Firmen stellten mittlerweile Bewerber auf Verdacht ein – „ohne aktuellen Bedarf, einfach aus der Sorge, dass die Stelle sonst unbesetzt bliebe.“

Brune setzt deshalb auf mehr Zuwanderung. Er sei froh über jeden, der kommt. „Deutschland sollte stolz sein, ein Einwanderungsland zu sein“, sagte der Zeitarbeits-Manager. Denn: „Ohne Zuwanderung wird irgendwann keiner mehr da sein, der unsere Renten zahlt.“ Die Widerstände in Teilen der Politik und der Bevölkerung erlebe er „in den Firmen so nicht“.¹

Die Mär vom „Facharbeitermangel“ – Es fehlt die gezielte Qualifikation der Älteren!

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) stellte kürzlich selbst fest: „Trotz stark gestiegener Vermittlungszeiten sowie weniger offener Stellen im Vergleich zur Arbeitslosenzahl kann von einem umfassenden Fachkräftemangel in Deutschland nach wie vor nicht ausgegangen werden.“

Der Sozial- und Arbeitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Uwe Witt, stellte bereits in der FAZ vom 22. August 2018 fest: „Es gibt keinen Fachkräftemangel in Deutschland. Betroffen sind vor allem einige Niedriglohn-Branchen wie Wachdienste, Leiharbeit, LKW-Fahrer und Gastgewerbe. Den Arbeitgeberverbänden geht es doch nur darum, die Löhne niedrig zu halten.“

Dies wird nun von zahlreichen Wirtschafts- und Arbeitsmarkt-Experten bestätigt. Karl Brenke, Arbeitsmarktexperte beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW): „Umfragen von Unternehmen, wie die des DIHK, seien nur bedingt glaubhaft. Die Betriebe versuchten, sich ein möglichst großes Arbeitskräftereservoir zu sichern.“

Witt, auch Obmann der AfD im Ausschuss für „Arbeit und Soziales“ dazu: „Wenn man sich die minimalen Lohnsteigerungen anschaut, weiß man auch als Nicht-Fachmann, da gibt es keinen Mangel, sonst würden die Unternehmen ihre Arbeitnehmer besser bezahlen.“

Uwe Witt ist überzeugt: „ Es reicht vollkommen aus, Arbeitslose und ältere Arbeitnehmer zu qualifizieren. Unser Arbeitsmarkt ist über die europäische Freizügigkeit völlig offen für qualifizierte Arbeitnehmer aus unseren europäischen Nachbarländern. Die integrieren sich schneller und besser als Einwanderer aus der Dritten Welt.“²

¹Westdeutsche Allgemeine Zeitung ²AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag

3 Kommentare

  1. Anonymous

    Die Arbeitgeber wollen nur Niedriglohnarbeiter , möglichst mit Zeitvertrag oder sehr ungünstigen Konditionen haben– keine Fachkräfte die teuer sind— möglichst viele mit IQ 50 und keine Qualifikationen– aber —-

    die Sozialschmarotzer und Invasoren die hierhin kommen- kommen nicht um hier die Drecksarbeit zu machen– die kommen hier um sich ein schönes Leben auf Kosten anderer zu haben— die gehen nicht arbeiten— das bestimmt nicht– unsere Steuergelder verschwenden- das ist das was sie wollen– nichts anderes — und es klappt weil diese bekloppte Regierung macht mit und die Bürger wählen die Bekloppten immer wieder– bekloppt!

  2. reinhard

    Fachkräftemangel wird nicht beseitigt mit Sozialtourismus, sondern mit gezielter Zuwanderung aus der Eurozone ( Italien, Spanien , Ungarn usw.) mit Fachkräften. Wir holen zur Zeit nur berufslose ins Land. Außerdem haben wir keinen Fachkräftemangel und es fehlen auch nicht die alten Fachkräfte, wenn man mit knapp über 50 und 7 Berufen keinen Job findet. Die Antwort war durch die Blume: zu alt, überqualifiziert , können wir nicht bezahlen. Also habe ich bis zur Rente mit 63 (13 Jahre) einen unterbezahlten Job gemacht und meine Qualifikationen verschwiegen.

  3. Anonymous

    Überschrift trifft den Nagel auf den Kopf!

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