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Bundespräsident gegen Änderung der Nationalhymne

Hochbezahlter Blödsinn

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich in die Debatte um eine geschlechtsneutrale Neuformulierung der Nationalhymne eingeschaltet. „Nein. Ich bin nicht dafür, den Wortlaut zu ändern“, sagte Steinmeier gegenüber der Saarbrücker Zeitung.

Die Gleichstellungsbeauftragte des Bundesfamilienministeriums, Kristin Rose-Möhring, hatte eine Änderung des Hymnen-Textes vorgeschlagen und damit eine politische Debatte ausgelöst. Statt „für das deutsche Vaterland“ sollte künftig „für das deutsche Heimatland“, statt „brüderlich mit Herz und Hand“ dann „couragiert mit Herz und Hand“ gesungen werden.

Vor Steinmeier hatte sich bereits Bundeskanzlerin Angela Merkel gegen die Änderung ausgesprochen. Die Regelung über die dritte Strophe des Deutschlandlieds von Hoffmann von Fallersleben als Nationalhymne beruht auf einem Briefwechsel von Bundespräsident und Bundeskanzler. Sie wurde 1991 von den damaligen Amtsträgern Richard von Weizsäcker und Helmut Kohl getroffen. Saarbrücker Zeitung

Vergleicht man die Einkommen von Frauen und Männern, die annähernd die gleiche Qualifikation und ähnliche Jobs haben, schneiden Frauen in Deutschland immer noch schlechter ab: Sie bekommen etwa sechs Prozent weniger. Es gibt also genug zu tun für jene, die sich den Kampf für »equal pay« auf die Fahnen geschrieben haben und mehr Lohngerechtigkeit fordern. Dem Kampf für Gleichheit von Frau und Mann erweist allerdings einen Bärendienst, wer auf Symbolpolitik setzt, wie es Kristin Rose-Möhring gerade tut, die Gleichstellungsbeauftragte im SPD-geführten Bundesfamilienministerium. Sie möchte den Text der deutschen Nationalhymne ändern, er soll geschlechterneutral werden – ein weiteres Beispiel für den Genderwahnsinn.

Etwa 15 Jahre her, aber noch in guter Erinnerung ist eine kostspielige Untersuchung der damaligen nordrhein-westfälischen Umweltministerin Bärbel Höhn (Die Grünen) über den Wald unter Geschlechtergesichtspunkten. Die Studie ergab: Frauen besitzen eher kleinere Wälder, sie besuchen ihren Forst seltener als Männer, und sie sind bei der Waldarbeit zurückhaltender. Aha! An Universitäten ist heute – so will es die political correctness – von Studierenden die Rede, wobei den Schöpfern des Begriffs der Unterschied zum Studenten nicht klar zu sein scheint. Denn ein Student ist erst mal nur jemand, der an einer Universität eingeschrieben ist. Der kann auch als Taxifahrer arbeiten. Ein Studierender aber – der studiert! Die Sprache gerät unter die Räder der GleichmacherInnen, die nicht mal mehr die Freiheit der Kunst respektieren.

So beschloss jüngst bekanntermaßen die Alice-Salomon-Hochschule in Berlin, auf Antrag des Studentenausschusses – pardon, des Studierendenausschusses – ein mehr als 60 Jahre altes Gedicht des Lyrikers Eugen Gomringer von der Fassade zu entfernen. Es handelt von einem Mann, der Blumen, Alleen und Frauen bewundert. »SEXISTISCH!«, fallbeilte der Asta. Und jetzt auch noch Kristin Rose-Möhring. Sie möchte das mehr als 800 Jahre alte Wort »Vaterland« aus dem Deutschlandlied tilgen, das Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1841 in die dritte Strophe getextet hatte. Auch das Wort »brüderlich« gefällt der Gleichstellungsbeauftragten nicht. Sie schlägt »couragiert« vor.

Das hat zwar mit brüderlich nichts zu tun, hat aber auch drei Silben und passt ins Versmaß. Und was kommt als nächstes? Muss Leonardo da Vincis »Mona Lisa« umgemalt werden, weil sie zu verführerisch schaut? In Zeiten von #MeToo, in denen es um Verbrechen an Frauen geht, um menschenverachtendes Verhalten – in diesen Zeiten stärken Überlegungen wie die Rose-Möhrings nicht die Anliegen von Frauen, sondern sie verwässern die Debatte mit einer gehörigen Portion Lächerlichkeit. Westfalen-Blatt

3 Kommentare

  1. Anonymous

    Steinmeiers Einmischung in die Essner-Tafel-Entscheidung ist auch entlarvend für seine antideutsche, islamische Gesinnung!
    Pfui!!!

    • Jane

      Steinmeier hat damals die Agenda 2010 als SPD Politiker mitgetragen und ettabliert. Die daraus entstandene Armut der Deutschen schlägt bei den Tafeln auf. Das Problem ist nicht Steinmeier, Spd oder Kritiker der Entscheidung der Essener Tafel. Es sind die Idioten die die Auswirkungen einer psychopathischen Politik nicht verstehen und diese Vollpfosten jedes Mal immer wiederwählen.

  2. Klaus-Jürgen

    Ewig diese unbeweglichen, an ihrer Schiene festhaltenden Sesselfurzer! Unsere Hymne ist doch eh inzwischen zu einem Witz verkommen: „Vaterland“ / „brüderlich“; das waren noch Ehrbegriffe, getragen auch von den schlagenden Verbindungen, die die Werte unserer Heimat hochhielten und es auch noch heute voller Stolz tun! Aber unsere sogenannte „Politik“: Berlin hat unser Deutschland zu einer islamischen Enklave verkommen lassen! Muslime sehen unser Land als kostenfreies Versorgungs-Paradies, da ist nichts mit Vaterland und brüderlich!
    Mehr als bitter, was die Berliner Narrentruppe angerichtet hat!
    Und Sie, Herr Steinmeier, gehören doch auch der schändlichen Bande an! Für Geld und und Macht tun Sie doch ALLES! – Bloß nicht das warme Plätzchen für den dicken Hintern verlieren!

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