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Annegret Kramp-Karrenbauer will Kanzlerin werden und Merz als Parteisoldat einbinden

Annegret Kramp-Karrenbauer im stern über eine Kanzlerkandidatur: "Wenn ich mir das grundsätzlich nicht vorstellen könnte, müsste ich vom Parteivorsitz die Finger lassen"

Eine Frau will nach oben – und zwar ganz nach oben. Annegret Kramp-Karrenbauer, 56 Jahre alt, bisher Generalsekretärin der CDU, greift nach dem Parteivorsitz. Und wie es aussieht, hat sie gute Chancen. Laut neuestem ARD-Deutschland-Trend wünschen sich 46 Prozent der CDU-Anhänger, dass sie die Christdemokraten künftig anführt. Ihre Mitbewerber Friedrich Merz (31 Prozent) und Jens Spahn (12 Prozent) lässt die frühere saarländische Ministerpräsidentin schon jetzt deutlich hinter sich. Und das, obwohl die Bewerbungstour der drei Kandidaten quer durch Deutschland gestern in Lübeck mit der ersten von insgesamt acht Regionalkonferenzen gerade erst begonnen hat.

Tilman Gerwien und Franziska Reich haben mit Kramp-Karrenbauer in Berlin ein langes, intensives Gespräch geführt, das am kommenden Donnerstag im stern erscheint. Mit bemerkenswerter Offenheit macht die CDU-Politikerin darin deutlich, dass für sie der Weg noch weiter nach oben gehen soll. Auf die Frage, ob sie Kanzlerin werden will, antwortet sie ohne großes Geschwurbel: „Wenn ich mir das grundsätzlich nicht vorstellen könnte, müsste ich vom Parteivorsitz die Finger lassen.“

Kramp-Karrenbauer geht auch spürbar auf Distanz zur Ära Merkel, an deren Ende die Union bei Umfrageergebnissen von um die 25 Prozent angekommen ist. „Wenn ich Vorsitzende werde, will ich wieder über Ergebnisse von 40 Prozent reden“, verspricht die Saarländerin. Sie kündigt an, mehr innerparteiliche Demokratie zu wagen als Merkel. „Es war viel zu oft so, dass in der CDU die normative Kraft des Faktischen regiert hat. Die Regierung hat entschieden und die Partei durfte nur noch sagen: Gut dann machen wir es eben so. Das muss sich ändern.“

Für alle, die sie bisher auf dem grün angehauchten „linken“ Parteiflügel der CDU verorten, hat sie knochenhart konservative Botschaften parat. Gegen die „Ehe für alle“: „Für mich ist die Ehe traditionell die Verbindung zwischen Mann und Frau.“ Und gegen jegliche Pläne, das bestehende Werbungsverbot für Abtreibungen zu lockern: „Ich will, dass es auch künftig verboten ist, für Abtreibungen Werbung zu machen.“

„AKK“, wie sie inzwischen landauf landab gekürzelt wird, gewährt im stern aber auch ungewohnt persönliche Einblicke. Sie erzählt von einem Ehekrach mit ihrem Mann Helmut und von den Momenten, in denen sie Sehnsucht hat nach ihrem saarländischen Heimatort Püttlingen, sie schildert eine waghalsige Fahrradtour durch den Berliner Tiergarten und erklärt, warum man ihrer Ansicht nach an der Fleischtheke eines Supermarktes mehr über Politik lernen kann als im Berliner Regierungsviertel.

Sehr selbstbewusst fertigt „AKK“ alle ab, die meinen, nach 18 Jahren Parteivorsitz von Angela Merkel solle doch bitteschön nicht schon wieder eine Frau die Führung der CDU übernehmen: „Die CDU hatte ja auch nie ein Problem damit, dass ein Mann einem Mann nachfolgt.“¹

Kramp-Karrenbauer will Merz in jedem Fall in Parteiarbeit einbinden

„Das war bisher noch nie ein Problem für mich“ – CDU-Vorsitzkandidatin: Wir brauchen starke Köpfe

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer will Friedrich Merz, ihren Mitbewerber um den CDU-Vorsitz, in die Parteiarbeit einbinden, sollte sie bei der Wahl Anfang Dezember siegen und Merz scheitern. „Ich würde mir wünschen, dass er sich der Partei weiter zur Verfügung stellt. Ich glaube, dass das ein verbreiteter Wunsch ist“, sagte Kramp-Karrenbauer im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Es sei in den letzten Tagen und Wochen sehr deutlich geworden, dass die CDU nur dann zu neuer Stärke kommen könne, wenn sie die gesamte Bandbreite abbildet. „Bei mir gilt das Motto: Gerade wenn man starke einzelne Köpfe hat, ist es Aufgabe der Vorsitzenden, das zu einem gelingenden Ganzen zusammenzubringen“, sagte die 56-Jährige. Und sie fügte hinzu: „Das war bisher noch nie ein Problem für mich.“²

¹Gruner+Jahr, STERN ²Neue Osnabrücker Zeitung

4 Kommentare

  1. Anonymous

    CDU ist am Ende– AKK ist nur eine Nullnummer und wird Merkillpolitik weiterführen—

    • Mann

      HErr, bewahre mich vor noch mehr Frauen in der Politik.
      Das ist meine Meinung, mein Gebet. Ich spreche nur für mich.
      Außerhalb der Politik sind mir Frauen lieber als Männer.
      Sie sehen ja auch viel schöner aus.

      • Anonymous

        24.11 Seitdem immer mehr Frauen in die Politik kommen, desto schlimmer wird alles– und seitdem sie Wahlrecht haben— tut mir leid das sagen zu müssen— meine Meinung—aber wir müssen jetzt mit den schlimmen Konsequenzen der weiblich getriebenen Politik leben– schaut mal Schweden an, was dort die Frauenclique dort angerichtet hat mit ihrer Politik— die linksextreme Weiber in Deutschland und in den USA, in der RAF waren auch viele extreme Frauen— die sind gefährlich wenn sie Politik betreiben–kommt alles aus der feministischen Bewegung— Familien zerstören, Männer schlecht machen, usw

        Schaut mal die Videos mit den “ Superheldinnen“ an, oder in Fernsehshows, Filme usw— es werden immer mehr total aggressive Frauen gezeigt die mit einem Schlag Männer die 2x so grosse sind schlagen, usw— die gewollte und gesteuerte Zerstörung der traditionellen Rollen von Man und Frau— die Globalsten wollen das— immer mehr Chaos, Has und Trennung zwischen Rassen, Geschlechter usw verursachen damit sie die Macht übernehmen können—

        –Gates, Soros, Rothschild, Clintons, Obama, Büfett, Bezos, früher Rockefeller, u.a. Alles Lügen erzählen sie— unterstützt von deren kontrollierten Zeitungen, TV-Sender und Filmemacher und sog. Künstler wie Lindenberg, Grönemeyer in DE und de Niro, Cher, Madonna usw in den USA— eine Mafia aus komplexen Beziehungen die gegen die Menschheit arbeitet aber gibt vor etwas gutes tun zu wollen—

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