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Artikel aus der Rubrik “Wirtschaft”

Aktuelle Nachrichten aus Wirtschaft, Politik, Unternehmen und Märkten.

BDL fordert Haftungsausschluss für Subunternehmer

(Berlin) – Noch diese Woche will die Koalitionsrunde aus CDU, CSU und SPD über Änderungen der Regelungen zum Mindestlohn entscheiden. Schon jetzt birgt das Gesetz nach Ansicht der Jungwinzer im Bund der Deutschen Landjugend (BDL) erhebliche Risiken und bürokratischen Mehraufwand.

Jungwinzer wollen Änderungen beim Mindestlohngesetz

Besonders betroffen ist der Bereich der Auftraggeberhaftung, denn bei der Vergabe von Arbeiten an Subunternehmer haftet der Winzer mit. Als Unternehmer tritt er quasi wie ein Bürge für die Einhaltung der Vorschriften auf und muss die Verantwortung dafür übernehmen, dass ein Sub- oder ein Nachunternehmer seinen Arbeitnehmern den Mindestlohn zahlt. Das kann gerade für Familienbetriebe sowie kleinere und mittlere Unternehmen schnell die Existenz gefährden, ist sich der BDL-Arbeitskreis “Deutsche JungwinzerInnen” einig.

“Starre Auflagen erschweren, und verkomplizieren die Arbeitsabläufe im Weinbau&#8221

Dienstliche Beurteilungen benachteiligen häufig Frauen

Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) fordert die Personalverantwortlichen im Öffentlichen Dienst auf, endlich für faire Beurteilungen von Frauen zu sorgen und insbesondere die in Forschung und Praxis dafür entwickelten Instrumente anzuwenden. Frauen kommen bei der Beförderung in Führungspositionen des Öffentlichen Dienstes in Verwaltung und Justiz nach wie vor deutlich weniger…

Unternehmen von Cyber Attacken besonders bedroht

Studien gehen davon aus, dass cyberkriminelle Aktivitäten weltweit jährliche Kosten von bis zu 575 Mrd. U.S. $ verursachen. Aufgrund ihrer Wirtschafts- und Innovationsstärke, stellen deutsche Unternehmen ein besonders attraktives Ziel für Hacker dar. Schätzungen zufolge entsteht für die deutsche Volkswirtschaft ein Schaden von ca. 1,6 Prozent des BIP. Gemessen an…

Binnenschifffahrt entwickelt sich positiv!

Anlässlich des heutigen Tages der Logistik hat der BDB die aktuellen Statistiken und Kennzahlen der Binnenschifffahrt als unverzichtbarem Partner in der Logistik ausgewertet. Das Bild ist eindeutig: Das Gewerbe entwickelt sich positiv! Die besondere Stärke des Binnenschiffs im Westen wird durch einen aktuellen Bericht des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) zur…

Bund erwägt die Zusammenführung von Commerzbank und Postbank

Man hätte darauf wetten können, dass er auch diesmal auftaucht. Nur wird er als möglicher Käufer erstaunlich früh in die Gerüchteküche geschickt – noch ist die Zerschlagung der Deutschen Bank ja formal nicht beschlossen. Da scheint die Not groß zu sein. Jedenfalls ist der Chinese wieder da. Wenn sonst nichts…

BME zum drohenden Bahnstreik: Wirtschaft benötigt schnelle Klarheit

Um die drohenden Behinderungen eines weiteren Bahnstreiks so erträglich wie möglich zu machen, benötigen deutsche Verlader schnellstens Klarheit über die Pläne der Lokführer-Gewerkschaft GDL. “Für die Lieferketten ist es mehr als bedenklich, wenn die Ausfälle vornehmlich den Güterverkehr betreffen, dann aber nur wenige Stunden vorher bekannt werden und womöglich mehrere Tage andauern”, sagte Gunnar Gburek, Bereichsleiter Logistik beim Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), in Frankfurt.

Es sei sicher das gute Recht der Streikenden, einen Arbeitskampf zu führen. Die Unternehmen müssten aber dennoch die Chance bekommen, sich durch rechtzeitige Ankündigung auf die Störungen in der Lieferkette einzustellen. “Die Grundversorgung mit Waren, Rohstoffen oder wichtigen Ersatzteilen muss gewährleistet bleiben”, so Gburek.

Der BME-Logistikexperte warnte die Gewerkschaft davor, den Druck vorschnell durch noch läng

Verhandlungen zu TTIP stocken – Abkommen gegen Bevölkerung nicht durchsetzbar

Zum Auftakt der 9. Verhandlungsrunde erläutern Unternehmer, warum TTIP gut für ihr Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Deutschland ist. „Mit TTIP haben Europa und die USA jetzt die einzigartige Möglichkeit, wichtige Regeln für die Weltwirtschaft des 21. Jahrhunderts zu schaffen – und zwar auf hohem Niveau. Diese Chance sollten die Verhandlungsführer…

Erfolg bei der gerichtlichen Feststellung der Wirksamkeit der Allgemeinverbindlicherklärung der Sozialkassentarifverträge

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat am 17. April 2015 festgestellt, dass die Allgemeinverbindlichkeit der Sozialkassentarifverträge für das Baugewerbe aus den Jahren 2008 und 2012 zu Recht erfolgte. Damit bleiben alle Baubetriebe – unabhängig von ihrer Verbandsmitgliedschaft – verpflichtet, die monatlichen Sozialkassenbeiträge an die SOKA-BAU in Wiesbaden abzuführen. “Damit haben wir in…

Strommarkt wird für Anbieter von Flexibilitätsoptionen bis 2025 attraktiver

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) stellt in ihrer Analyse “Entwicklung der Erlösmöglichkeiten für Flexibilität auf dem Strommarkt” Indikatoren vor, mit denen Marktteilnehmer und Politik die Preissignale des Strommarkts nach Flexibilität besser bewerten können. Denn der Bedarf an Flexibilität im Strommarkt steigt – beispielsweise für den Einsatz von Energiespeichern, Lastmanagement oder für…

Netznutzungsvertrag Strom – „Gutes Signal für den Wettbewerb“

Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) begrüßt den Beschluss der Bundesnetzagentur für eine Standardisierung von Verträgen für die Stromnetznutzung. “Statt mit rund 900 Verteilernetzbetreibern Vertragsklauseln zu verhandeln, können Stromlieferanten nun mit einem standardisierten Vertrag arbeiten. Das erleichtert die Geschäftsprozesse in hohem Maße und war mehr als überfällig”, betont bne-Geschäftsführer Robert Busch. Der bne hat sich seit Jahren für die Standardisierung der Verträge für den Netzzugang in den Verteilernetzen stark gemacht.

Vor allem für bundesweit tätige Vertriebe, die bisher mit einem Wust aus 900 Verträgen der Stromverteilnetzbetreiber arbeiten mussten, bringt der ab dem 1. Januar 2016 geltende neue Standardvertrag für den Netzzugang enorme Vorteile. “Die mühevollen Verhandlungen mit den unzähligen Verteilnetzen und -netzchen, die zudem häufig ihre Verträge geändert haben, gehören nun der Vergangenheit an. D

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