Press "Enter" to skip to content

Artikel aus der Rubrik “Wirtschaft”

Aktuelle Nachrichten aus Wirtschaft, Politik, Unternehmen und Märkten.

Unionspolitiker warnen vor Euro-Schuldenunion durch Groko

Führende CDU-Haushaltsexperten haben vor einem Kurswechsel in der Europapolitik durch die große Koalition gewarnt. „Die Union erwartet, dass die erfolgreiche Europapolitik von Wolfgang Schäuble fortgesetzt wird“, sagte der Chef-Haushälter der Unionsfraktion, Eckardt Rehberg, der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. „Wir werden streng auf die Einhaltung der Stabilitätskriterien in Europa achten“,…

Zukunftweisend: Einigung im Tarifstreit der Metaller

Die Bedeutung der deutschen Auto- und Maschinenbauer für Europas Wirtschaft sollte man nicht unter-, aber auch nicht überschätzen. Diese kräftigen Aufschläge können sich die Metaller leisten, weil ihre Unternehmen im Geld schwimmen und die Aufträge kaum bewältigen können. So rosig sieht es nicht für alle Branchen aus, die den Metallabschluss nicht eins zu eins übernehmen können und werden - auch gerade im Osten nicht. Dennoch wirkt der volkswirtschaftlich eindeutig positiv. Wichtiger schätzen die Beteiligen selbst die gesellschaftspolitische Strahlkraft ein. Es entstand ein vorbildhaftes Regelwerk für die Gestaltung der Arbeitszeit im 21. Jahrhundert. Mitteldeutsche Zeitung

Das große Zittern: Absturz an den Börsen

Absturz! Innerhalb weniger Tagen verlor das Börsenbarometer um mehr als 1 000 Punkte und hielt sich damit sogar noch relativ gut. Delle oder Chrash? Die nächsten Tage und Wochen müssen zeigen, wohin die Reise geht. Während also bedächtige Naturen einfach abwarten sollten, ist dies eine Hochzeit für Spekulanten. In der Krise lässt sich an den Börsen viel Geld machen, aber auch verlieren. Straubinger Tagblatt

Initiative „New Deal for Britain“ bekommt Unterstützung im britischen Oberhaus

Die Europäische Kommission begrüßt den Beschluss des Rates „Allgemeine Angelegenheiten“ (Artikel 50) vom Dienstagabend über die Aufnahme von Verhandlungen über mögliche Übergangsregelungen für den geordneten Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU. In dem Verhandlungsmandat ist vorgegeben, dass das Vereinigte Königreich nach dem Austritt am 30. März 2019 als Drittstaat nicht mehr in den EU-Organen vertreten sein wird. Alle bestehenden Regelungs-, und Durchsetzungsinstrumente der Union, einschließlich der Zuständigkeit des Europäischen Gerichtshofs, finden jedoch bis zum Ende der Übergangsfrist am 31. Dezember 2020 Anwendung.

Air Berlin: Zypries muss 150-Millionen-Euro-Roulette der Bundesregierung restlos aufklären

Die Insolvenz der Air Berlin und das Verkaufschaos rund um flyniki haben große Lücken in Abwicklung und Konsumentenschutz offenbart. Wer daraus Lehren ziehen will, der findet unschwer die richtigen Schalthebel. Statt den Verkauf von Air Berlin an die Lufthansa im Vorfeld an klare Bedingungen zu knüpfen, hat sich die Bundesregierung lieber für 150 Millionen Euro einen skandalfreien Wahlkampf erkauft.

Teure Frühpensionäre: Sachsen-Anhalt zahlt Millionen für Ex-Staatssekretäre

Wer die Versuche der Regierungsbildung seit Oktober betrachtet, kann zu dem Schluss kommen: Nichts ist wichtiger als der Nachzug einiger Tausend Angehöriger von Flüchtlingen mit eingeschränktem Schutzstatus. Erst hat sich die Union in den Jamaika-Verhandlungen mit den Grünen über einen Stopp gestritten. Nun macht sie es seit Wochen mit der SPD. Da konnten Kirchen und soziale Verbände noch so mahnen, CDU und CSU sollten sich auf das "C" in ihren Parteinamen besinnen und verstehen, dass Integration besser gelingt, wenn Kinder, Väter oder Mütter nicht mehr in Todesangst umeinander sind. Je nach politischer Neigung wird die Zahl der Menschen, um die es sich handelt, hoch oder niedrig angesetzt. Genau kennt diese Zahl aber niemand. Kann das wirklich wahr sein? Hätte das nicht schon längst geräuschlos gelöst werden können, ohne dass sich Rechtspopulisten auf die Schenkel schlagen? Was ist mit den vielen anderen brennenden Fragen zur Rente, Pflege, Gesundheitsversorgung? Hier warten ein paar Millionen Menschen auf Antworten. Kristina Dunz -
Rheinische Post

Abgas-Skandal: Hermann (Grüne) hält Distanzierungen für unglaubwürdig

Eine medial so klare und eindeutige Verurteilung wie in diesem Fall birgt immer auch die Gefahr, einer differenzierten Sichtweise keine Chance mehr zu lassen. Allerdings kann man - egal, wie man es dreht und wendet - an den von VW initiierten Affenversuchen beim besten Willen kein gutes Haar lassen. Sie sind abscheulich und ethisch verwerflich. (...) Die Politik lässt sich erwartungsgemäß das erneute Fehlverhalten der Autoindustrie nicht entgehen, um es zu popularisieren und Kapital daraus zu schlagen. Mit der Kritik an anderen kann man eben vortrefflich von Fehlern im eigenen Zuständigkeitsbereich ablenken. Karl-Heinz Fesenmeier - Badische Zeitung

Koalitionsverhandlungen: BDI vermisst Ambition und Gestaltungskraft

Die große Mehrheit der Bürger glaubt nicht, dass die SPD bei den Koalitionsverhandlungen ihr Verhandlungsziel, nämlich Nachbesserungen in der Arbeitsmarkt-, Gesundheits- und Flüchtlingspolitik, erreichen wird. 58 Prozent der Wahlberechtigten erwarten nur wenige Veränderungen am bereits erreichten Sondierungskompromiss, 14 Prozent sogar gar keine Veränderungen. Dagegen denken 18 Prozent, dass die SPD viele ihrer Forderungen durchsetzen kann. Vier Prozent erwarten, dass alle Forderungen in den Koalitionsgesprächen durchgesetzt werden können.

BDI-Präsident Kempf: America First beunruhigt die deutsche Industrie

Das erste Mal seit dem Jahr 2000 nimmt mit Donald Trump wieder ein amerikanischer Präsident am Weltwirtschaftsforum in Davos teil. Im vergangenen Jahr war das Treffen in den Schweizer Alpen von Sorgen wegen Trumps Kurs in der Außen- und Handelspolitik geprägt. Der frisch vereidigte Präsident war damals nicht dabei, er schickte seinen Berater Anthony Scaramucci. Das Hauptproblem Merkels und Macrons ist die Zeit. Nur noch wenige Monate bleiben, um das Projekt Europa konkurrenzfähig zu machen. Danach beginnt die große Lähmung, weil von Sommer an die EU-Mitglieder gedanklich bei den Europa-Wahlen im Jahr 2019 sein werden. Trump aber hat im Vergleich dazu viel Zeit. Mitteldeutsche Zeitung

Merkel in Davos: Von wegen amtsmüde

Die Wirtschaft wächst, es gibt weniger Arbeitslose, die Staatskassen sind voll. Alles bestens, oder? Nein, denn viele Bürger profitieren nicht vom Wohlstandszugewinn. Das war ein wichtiger Auftritt für Angela Merkel beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Lange hat die im Inland angeschlagene Kanzlerin nicht mehr eine solche internationale Bühne gehabt, auf der sie ihre Stärken zeigen kann.

BZ Medienholding Ltd ©1998 - 2018