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Krieg der Verlierer: Chancen im US-Markt – trotz Trump

US-Geschäft in unsicheren Zeiten

Die Weltwirtschaft scheint derzeit nur aus Strafmaßnahmen zu bestehen. Der amerikanische Präsident, dessen Politik nur Sieger und Verlierer, aber kein gedeihliches Miteinander zum Wohle aller kennt, ist ohne jedes Zeichen ökonomischer Vernunft in einen Handelskrieg gegen China und Europa gezogen, der am Ende nur Verlierer haben wird. Diese Verlierer sind vor allem die Konsumenten, die für ihre Waren mehr bezahlen müssen, und natürlich die Unternehmen, denen eine ganze Reihe von Kunden verlorengehen werden.

Das Ganze ist in einer global vernetzten Wirtschaftswelt umso schlimmer, weil Wertschöpfungsketten viel komplexer sind als früher. Eine Katastrophe geradezu, weil mit den USA, China und Europa drei Wirtschaftsgebilde involviert sind, die die Hälfte der globalen Wirtschaftsleistung auf sich vereinen und uns deshalb eine veritable Weltwirtschaftskrise drohen könnte. Wirtschaftlich kurzsichtiger als Donald Trump hat ein US-Präsident noch nie gedacht. Und ein Ende seiner Unvernunft ist nicht in Sicht. Georg Winters – Rheinische Post

US-Strafzölle gegen China

Auf dem Deutsch-Amerikanischen Wirtschaftstag am 21. Juni in Stuttgart erhalten deutsche Firmen Expertenrat zum Auf- und Ausbau ihrer Tätigkeit in den USA im Rahmen der aktuellen wirtschaftspolitischen Lage. An der Veranstaltung der Deutsch-Amerikanischen Handelskammern wird neben Fachleuten und Unternehmern auch Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut teilnehmen.

Was bedeutet der America-First-Kurs der US-Regierung für deutsche Unternehmen? Welche Risiken, Hindernisse aber auch Chancen hat die deutsche Wirtschaft von veränderten transatlantischen Beziehungen zu erwarten? Deutsch Amerikanischer Wirtschaftstag

Als die Welt noch besser geordnet war, also vor der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten, da übertrafen sich die Staatschefs insbesondere im Westen mit Lobreden auf den freien Handel. Die Schwellen- und Entwicklungsländer standen enorm unter Druck, ihre Grenzen für ausländische Waren zu öffnen – auch wenn das ihre eigenen Unternehmen, die noch nicht für den internationalen Wettbewerb fit gemacht waren, in Existenznot brachte.

Schon damals war klar: Keiner von denen, die das hohe Lied der Globalisierung sangen, hatte selbst eine weiße Weste. Auch Europa nicht. Und vor allem nicht die USA, die Importeuren über ein feines Netz von Handelshemmnissen das Leben immer schon schwer machten. Schlimmer stand und steht es um die gelenkte Volkswirtschaft China. Trump hat Recht, wenn er die Subventionen, Importzölle und anderen Handelshemmnisse »unfair« nennt. Zu Beginn wurden sie akzeptiert, weil Chinas Entwicklung zum modernen Industriestaat gerade erst begonnen hatte. Und weil die Möglichkeiten, trotzdem noch Geld zu verdienen, so groß waren, dass man beide Augen zudrückte. Dass dies nicht so weiter gehen konnte, ist den meisten schon länger klar. Bisher waren es eher die USA, die mit Rücksicht auf den mächtigen Gläubiger vor einem offenen Konflikt mit Peking zurückschreckten.

Trump interessiert das nicht. Er liebt den Kampf, das Risiko, das Spiel. Doch was jetzt kommt, ist kein Fingerhakeln mehr. Der Konflikt drängt die Kämpfer in unterschiedliche Ecken, aus denen es für alle nur ein Vorwärts gibt – vorwärts in den Handelskrieg. Die Aussichten, Peking durch ein gemeinsames Vorgehen zu fairem Verhalten zu zwingen, ist vertan. Vorbei ist die Chance zum Kompromiss, bei dem niemand sein Gesicht verliert. Trump will nur Siege – oder das, was er dafür verkaufen kann. Seine maßlose Art der Selbstvermarktung sichert ihm in den USA die Wählerschaft.

Wenn diese zwei sich zoffen, leidet am Ende die ganze Welt. Schon sind erste Auswirkungen sichtbar – die Prognosen werden nach unten korrigiert. Wenn aber erst die Weltkonjunktur in den Abwärtsstrudel gerät, wird der Schaden mit Sicherheit weitaus größer als bei der Finanzkrise. Westfalen-Blatt

2 Kommentare

  1. Anonymous

    27-08: Trump erzielt Abkommen mit Mexico– die Börse dort schiesst nach oben– er zeigt es immer wieder– Steuersenkungen und eine Deregulierung der Märkte sind am sinnvollsten für Wachstum—

    – was machen die Idioten hier??— mehr Steuer und mehr Regulierung— das kann nicht lange gut gehen– es mag der Wirtschaft jetzt gut gehen— aber der kleine Mann sieht davon nichts– in den USA haben sie wirklich mehr Netto von Brutto—hier wird es immer weniger

  2. Anonymous

    Trump wird langfristig für die USA große Gewinne erzielen— Europa und China haben keine Chance gegen ihn

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