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Alice Weidel: Klima-Kanzlerin Merkel wird zur Totengräberin der deutschen Wirtschaft

Europäische Stahlindustrie muss für CO2-Reduktion über 100 Milliarden Euro investieren

Eine technologische Umstellung sollte in den nächsten 5-10 Jahren beginnen, um europäische Klimaziele bis 2050 einzuhalten. Die Stahlindustrie emittiert momentan rund 22 Prozent der industriellen CO2-Emissionen in der Europäischen Union. Wasserstoffbasierte Technologien sind der Schlüssel zur erfolgreichen Transformation. Die Finanzierbarkeit und internationale Wettbewerbsfähigkeit ist abhängig von staatlicher Unterstützung, insbesondere unter Berücksichtigung der erwartenden Belastungen durch Covid-19-Krise.²

Die stellvertretende AfD-Bundessprecherin Alice Weidel kritisiert Bundeskanzlerin Merkel, die sich am Dienstag beim Petersberger Klimadialog für schärfere Klimaziele der EU ausgesprochen hat:

„Wenn Angela Merkel in Corona-Zeiten schärfere Klima-Ziele der EU begrüßt, dann zeigt sie damit, dass ihr die deutsche Wirtschaft völlig gleichgültig ist. Die von Merkel begrüßte, angeblich ‚angemessene CO2-Bepreisung‘ bedeutet tatsächlich nichts anderes, als eine massive finanzielle Mehrbelastung für deutsche Unternehmen, die durch die Corona-Krise bereits erheblich geschwächt sind. Tausende Betriebe kämpfen derzeit jeden Tag um ihr Überleben. Eine Kanzlerin Merkel, die den Unternehmen dabei noch zusätzlich Klima-Belastungen aufbürden will, wird so zur Totengräberin der deutschen Wirtschaft.

Zudem liegt auf der Hand: Wer Autofahren und Energienutzung bekämpft und teurer macht, trifft auch die kleinen Leute. Es gibt keine ’sozial gerechte‘ Klimapolitik. Wer Deutschland zukunftsfähig machen will, muss diesen ökosozialistischen Irrweg beenden, der die Axt an die Wurzeln unseres Wohlstands legt.“¹

Die europäische Stahlindustrie ist unter Zugzwang: Im Augenblick ist das stahlproduzierende Gewerbe mit 22 Prozent der größte industrielle CO2-Emittent in Europa. Gleichzeitig hat die Europäische Union zur Erfüllung des Pariser Klimaabkommens beschlossen, bis 2050 klimaneutral zu werden. Mit den derzeit angewandten Methoden zur Herstellung von Roheisen und Stahl, wird dieses Ziel verfehlt werden. Deshalb müssen die Unternehmen ihre Produktion auf eine neue, großflächig einsetzbare und vor allem klimaneutrale Technologie umstellen. Ein weiteres Problem: Die Zeit drängt. Denn es bleiben nur noch fünf bis zehn Jahre, um die technologische Neuausrichtung einzuleiten, die dann in 30 Jahren vollendet sein soll. Die neue Studie von Roland Berger „The future of steelmaking – How the European steel industry can achieve carbon neutrality“ bewertet mögliche Technologien und zeigt auf, wie eine Transformation gelingen kann.

„Wenn die europäische Stahlindustrie die Klimaziele der EU erreichen soll, muss kräftig investiert werden. Wir rechnen mit rund 100 Milliarden Euro, um allein die Rohstahlproduktion aus Eisenerz auf Klimaneutralität umzustellen“, sagt Akio Ito, Partner von Roland Berger. Allerdings könnte selbst diese Summe zu niedrig angesetzt sein, da die weltweite Rohstahlproduktion wächst, bis 2050 mit einem Plus zwischen 30 bis 50 Prozent. „Wenn die Unternehmen die Investitionen alleine tragen müssen, werden sie den Stahl auf einem eh schon stark umkämpften Markt nicht mehr zu konkurrenzfähigen Preisen anbieten können, sofern sie die Transformation überhaupt finanzieren können“, warnt Akio Ito.

Wasserstoffbasierte Verfahren technologisch weit fortgeschritten

Für die Stahlindustrie ist die Frage nach der richtigen technologischen Lösung für eine umfassende CO2-Reduktion noch nicht abschließend beantwortet. So könnte der CO2-Ausstoß durch eine Kombination von CO2-Speicherung und teilweisem Einsatz von Biomasse im Hochofen zwar reduziert, allerdings nicht auf null gesenkt werden. Andere Optionen wie die Plasma-Direktstahlerzeugung oder die elektrolytische Reduktionsverfahren befinden sich in einem sehr frühen Entwicklungsstand. Das bringt große Unsicherheiten für einen industriellen Einsatz mit sich. „Wir haben verschiedene Verfahren auf ihre technologische Verfügbarkeit, Realisierbarkeit in Großanlagen sowie die wirtschaftliche Tragfähigkeit hin untersucht“, sagt Bernhard Langefeld, Partner von Roland Berger. „Wasserstoffbasierte Direktreduktion ist unserer Ansicht nach am weitesten entwickelt und – sobald es denn genügend grüne Energie gibt – für das Klima am sinnvollsten.“

Allerdings sind wasserstoffbasierte Reduktionsverfahren zur Stahlerzeugung nicht von heute auf morgen einsetzbar. So benötigt die Wasserstofferzeugung sehr große Mengen an Energie. „Der Gesamtenergiebedarf für eine klimaneutrale Stahlproduktion beläuft sich auf circa 120 Terrawattstunden (TWh) pro Jahr“, sagt Bernhard Langefeld. Zum Vergleich: Momentan ist die weltweit größte Anlage zur Wasserstoff-Elektrolyse in Hamburg geplant. Sie kann bei einer optimalen Laufleistung nicht ganz 1 TWh pro Jahr erzeugen.

Politische Unterstützung notwendig

Den Aufbau dieser Kapazitäten an Wasserstoffelektrolyse aus erneuerbaren Energien sowie entsprechender Direktreduktionsöfen kann die Stahlindustrie nicht umsetzen, ohne die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Endprodukte zu riskieren. Dabei ist der Anteil der europäischen Stahlproduktion am Weltmarkt bereits in den letzten Jahrzehnten deutlich gesunken. „Ohne eine politische Unterstützung ist es sehr wahrscheinlich, dass große Teile der Wertschöpfungskette aus Europa in Länder mit billiger Energie und weniger Regulierung verlagert werden“ warnt Akio Ito. Neben den zu befürchtenden negativen Konsequenzen für die europäische Stahlindustrie würde das bedeuten, dass die weltweite Stahlproduktion weiterhin sehr CO2-intensiv und damit klimaschädlich bliebe.

Die EU sollte also selbst aktiv werden und unter anderem sicherstellen, dass importierter Stahl und importierte Stahlprodukte in Zukunft die gleichen regulatorischen Anforderungen erfüllen wie inländische Produkte oder entsprechend besteuert werden. Außerdem müssen klare Rahmenbedingungen vereinbart werden, die die notwendigen Investitionen langfristig absichern. „Die EU oder die einzelnen Regierungen sollten zusätzlich notwendige Steuererleichterungen, Subventionen und Finanzierungen anbieten, um den Stahlproduzenten den Umstieg zu ermöglichen. Die finanziellen Folgen von Covid-19 können die Stahlunternehmen auf Jahre belasten, daher wären Konjunkturpakete für Grünen Stahl sinnvoll“, rät Akio Ito.²

¹Alternative für Deutschland ²Roland Berger

18 Kommentare

  1. Anonymous

    D ist schon begraben—das Land ist- Dank Merkel und ihre Minister sowie die Altparteien, Leitmedien -am ende— das schlimmste kommt noch–

    • Rabe

      Genau. Massenarbeitslosigkeit, Bankenkollaps, massive Steuererhöhungen (die Lebenserhaltunskosten merkt man schon beim Einkaufen) , Unruhen der ständig eingeladenen, primitiven Fremden, welche hier in Deutschland einen höheren Standard zugeschrieben bekommen, als ein Deutscher, der mit seinen Steuern dafür sorgt, gezwungener Maßen (außer den verblödeten Gutmenschen, die diese Umvolkung begrüssen), dass es diesen minderwertigen Kreaturen, die keinen Lebensberchtigungsschein besitzen und sich wie Zecken festsaugen, wenn sie da sind, schlimm, dass dieses nicht lebensfähige Gesockse durch diese kranke, immer mehr optisch und geistig zerfallene Raute unterstützt wird. 2015 wirkt weiterhin, zum Teufel mit dieser Pastorentochter, Sie haben genug angerichtet, verschwinden Sie!

  2. Hildegard

    Frau Weidel hat ausgeschlafen, wo sind denn Gauland und die anderen Würdenträger?
    Diese sogenannte Amateur-Regierungs-Truppe in Berlin macht so viele Fehler und diese AfD-Opposition bringt es sogar fertig ein Grundsatzpapier anzufertigen und zu protestieren und dagegen zu sein, mehr nicht, toll.
    Wo sind die Argumentationen, die Vorschläge, welche durch Volkes Meinung mehr als gedeckt sind.
    Diese Truppe ist mit sich selbst beschäftigt, um eigene Meinungsträger mundtot zu machen. Das ist die Linie, die schon die anderen (rot-gelb-grün) vorgemacht haben, ab in die Bedeutungslosigkeit und den „kleiner 5%“ entgegen.
    Gauland/Weidel sind keine Führerpersönlichkeiten, nur flügellahme Mitflieger.
    Schade!

    • udo

      Die Damen und Herren der Alternativen haben es bis zum Suppentopf geschafft, jetzt geht es ans genüssliche Auslöffeln. Die Diäten sind auch nicht zu verachten, sind schließlich reichlicher als die vom Amt, was schert uns unser Geschwätz von gestern.
      Rattenfänger hatten die Dummländer schon des Öfteren, die jetzigen sind besonders primitiv.

    • Sven H.

      Sehr geehrte Frau Hildegard aus Meckerland, ich würde es sehr begrüssen, wenn Sie Herrn Dr. Gauland und Frau Dr. Weidel „ersetzten“ würden! Mit Ihnen geht es bestimmt nicht nur nach oben, sondern sogar durch die Decke!
      Mein Gott, finde ich solche Weiber wie Sie, widerwärtig! Nur meckern und klugscheissern! – Hoffentlich sind Sie nicht verheiratet, : der arme Kerl mit so einer unbefriedigten, frigiden Ollen!-

      • Hildegard

        Lassen Sie sich doch endlich einmal eine Vagina zeigen, damit Sie nicht immer hier Ihre Träumereien ausleben müssen.

        • Frank

          Was sind Sie für eine vulgäre Person! Widerlich und pervertiert! Sollten Sie tatsächlich eine Frau sein, sollten Sie sich in Grund und Boden schämen! – Haben Sie berufsbedingt die Sprache des Rotlichts erlernt?!?- Aber ich befürchte, selbst von diesen „Damen“ sind Sie geistig und was den Anstand betrifft, Sternstunden entfernt!

          • Hildegard

            Mit Damen „vom anderen Ufer“ scheinen Sie sich bestens auszukennen, da kneift schon mal das eigene Hös’chen.

            • Alex

              Dumm und vulgär! Solche Frauen wie Sie, nennt man : Schlampen!

              • Alex's Lebenspartner

                Hallo mein Alex, Du sollst nicht überall nur immer rummeckern.
                Du weißt doch genau, dass Deine vorlaute Art Dich immer wieder in extreme Situationen gebracht hat, aus deiner letzten Arbeitsstelle wurdest Du gefeuert, das Amt kann dich auch nicht leiden und jetzt versuchst Du hier Intelligenz vorzutäuschen.
                Sei endlich sachlich und zeige nicht jedem, dass Du nie eine Schule von innen gesehen hast.

                • Anonymous

                  Sie sind nicht nur gestört, sondern krank! Suchen Sie sich endlich eine Arbeit als Küchenhilfe!

                • Frank

                  Zeichensetzung? Zu mühsam?

            • Rabe

              Nun, bei Ihnen kneift etwas anderes, aber darüber werde ich mich hier nicht auslassen. Schönen Frühling noch.

              • Anonymous

                Ja, bei unserer Hildegard, rattert und kneift es ordentlich im erbsengroßen Hirn.

        • Rabe

          Sie schliessen in punkto Träumereien wohl von sich auf andere, sie arme/armer, so lassen Sie sich doch, wenn Sie diese schmierige Art schon vertreten, dann suchen Sie sich doch Ihresgleichen, und lassen Sie sich entsprechend „bereichern“………..

          • Rabe

            Ist an „Hildchen“ gerichtet, eine Lebensform, das seinesgleichen sucht, aber nicht findet.

  3. Alex

    Nur Totengräberin für die Wirtschaft?!? : Nein, die Blutraute ist die Totengräberin Deutschlands!

  4. Giftzwerg

    Merkel: In 10 Jahren, liebe Genossinnen und Genossen, werden wir auch so weit sein … Oder? Frau Merkel muss lernen, dass die Kosten für die Transformation der Wirtschaft erst einmal verdient sein müssen, bevor man darüber verfügen kann. Niemand weiß, ob sich die beabsichtigten Maßnahmen überhaupt rechnen werden. Für so etwas würde kein vernünftig denkender Bankier einen Kredit herausreichen. Das Wählervolk scheint aber noch dumm genug zu sein …

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