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1,2 Mio hochqualifizierte Flüchtlinge und trotzdem Fachkräftemangel?

Fast ein Prozent weniger Wachstum durch Fachkräftemangel

In den vergangenen Jahren sind mehr als eine Million Asylsuchende nach Deutschland gekommen. Viele Arbeitgeber, die nur schwer Fachkräfte finden, haben große Hoffnungen in die Zugewanderten gesetzt.

Nach drei Jahren Aufenthalt in Deutschland können die Heilsbringer schon einzelne zusammenhängende Sätze auf Deutsch, das reicht zumeist für die ausgeübte Tätigkeit z.B. als Spülhilfe.

Von Flüchtlingen, die aus Afghanistan, Syrien oder dem Irak nach Deutschland geflohen waren und eine Ausbildung begannen, haben nach Angaben der bayerischen Handwerkskammer zufolge 70 Prozent ihre Ausbildung abgebrochen, berichtet die „Welt“. Aus Kreisen der Bundesregierung heißt es nun: „Flüchtlinge sollen Flüchtlinge bleiben, wir werben für andere Fachkräfte im Ausland.“ BZ

Widmann-Mauz: Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen und Fachkräftezuwanderung trennen

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), hat sich dagegen ausgesprochen, Flüchtlinge auch als Arbeitsmigranten zu betrachten. „Anerkannte Flüchtlinge haben alle Möglichkeiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Und viele nutzen diese ja auch, etwa indem sie eine Ausbildung zur Fachkraft machen“, sagte Widmann-Mauz der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. „Die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen sollte aber nicht mit der Fachkräftezuwanderung vermischt werden“, sagte Widmann-Mauz. Denn das Asylrecht solle vor Verfolgung schützen. „Wer zum Arbeiten nach Deutschland kommt, muss hingegen als Fachkraft mit Visum einreisen.“ Für diesen Fall werde die Bundesregierung jetzt das Fachkräftezuwanderungsgesetz auf den Weg bringen.

Der Mangel an Fachkräften verringert das deutsche Wirtschaftswachstum um jährlich fast ein Prozent. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor. Demnach fehlen aktuell am Arbeitsmarkt etwa 440.000 Fachkräfte. „Wenn deutsche Unternehmen diesen Fachkräftebedarf decken könnten, würde die Wirtschaftsleistung in Deutschland um bis zu 0,9 Prozent oder rund 30 Milliarden Euro höher ausfallen“, heißt es in der Studie. Die Engpässe bei Fachkräften seien ein wichtiger Grund für niedrige Unternehmensinvestitionen und überlastete Kapazitäten, so das Institut. Rheinische Post

Fachkräftemangel: Bundesregierung setzt die Wirtschaftsleistung Deutschlands fahrlässig aufs Spiel

Zu den Ergebnissen der aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), zu den Auswirkungen des Fachkräftemangels auf das Wirtschaftswachstum in Deutschland, erklärt Kerstin Andreae, Sprecherin für Wirtschaftspolitik:

Wieder einmal bestätigt eine Studie des IW: Der Fachkräftemangel wird zunehmend zur Gefahr für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Statt die Probleme aktiv anzugehen, bleibt die schwarz-rote Bundesregierung weiterhin ambitionslos was innovative Lösungskonzepte betrifft. Dabei liegt es klar auf der Hand: Nur mit einem intelligenten Mix aus Qualifizierung, der Nutzung einheimischer Potenziale und einem modernen Einwanderungsgesetz können wir den Wirtschaftsstandort langfristig stärken und somit bereit für die Zukunft machen.

Zum einen ist es die Pflicht der Politik den Wandel der Arbeitswelt durch innovative sozialpolitische Maßnahmen zu begleiten und zu unterstützen: Die Qualifizierung von Arbeitskräften muss hier im Mittelpunkt stehen. Zum anderen unternimmt die Bundesregierung zu wenig im Bereich der Gleichstellung und besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Zu guter Letzt braucht es im Standortwettbewerb um die besten Köpfe einen klaren Kurs für qualifizierte Zuwanderung.

Der Modernisierung eines ambitionierten und innovativen Einwanderungsgesetzes weiter aus dem Weg zu gehen – wie es die Bundesregierung derzeit tut – bedeutet den Verlust von qualifizierten Fachkräften, auf die wir dringend angewiesen sind. Die Bundesregierung setzt somit die Wirtschaftsleistung Deutschlands fahrlässig aufs Spiel. Bündnis 90/Die Grünen

5 Kommentare

  1. reiner

    Zuwanderung aus 20 Länder und die Masse will auf die soziale Hängematte nach Deutschland. Zuzug von Fachkräften sieht anders aus und wird auch anders organisiert. Auf keinen Fall durch Grenzöffnung und Zuwanderung aus dem Islam, der die Einnahme unseres Landes will ( wie sie es selber verkünden). Fachkräftemangel haben wir nicht, nur eine schlechte Schulausbildung, jeder darf ohne Hochschulreife studieren, fast jeder will studieren und was da rauskommt ist Murks. Ich kenne Leute mit 5 Berufen, 2mal studiert und haben nach einen Umzug in eine andere Stadt mit 50 schon keinen Job mehr gefunden. Sie sind überqualifiziert war zum Teil die Ablehnung. Das ganze System krankt .Es ist ja noch nicht einmal bezahlbarer Wohnraum da. Wie will man da niedrig bezahlte Fachkräfte ( z.B. Fachkrankenschwester mit 30 Jahre Berufserfahrung ) an den Standort locken (z.B. München). 3 Schichten, 7 Tage -Arbeitswoche, arbeiten an Feiertagen, viele Überstunden, Stress ohne Ende. Wer macht das? Keiner! Zugewanderte Schwestern machen da gleich mal krank, wenn es stressig wird. So wollen die auch nicht arbeiten und sind schnell wieder verschwunden nach Schweden , wo viel bessere Arbeitsbedingungen herrschen.

  2. Simon

    Wer keine Ausbildung hat, – einfach einmal so garnichts kann,- der macht sich auf den Weg ins Merkel-Land: soziale Hängematte für immer! Kostenlose Krankenversicherung, Wohngeld und Kindergeld satt; da kommt dann schon monatlich einiges zusammen…. Dann noch einen Antrag auf die 2. Staatsbürgerschaft stellen, damit es auch im Alter die unverdiente, ( im wahrsten Sinne des Wortes), Grundsicherung gibt!
    Es ist so, als würde ich ein geöffnetes Honigglas auf die Küchenfensterbank stellen und dann erstaunt bemerken, dass dieses Glas lauter Schmeißfliegen anlockt.
    Diese muslimische Terror-Pest, dieses parasitäre Pack gehört aus DEUTSCHLAND raus geschmissen!
    – Ich entferne doch auch die Zecken vom Haarkleid meines Hundes!!!-
    Deutschland muss deutsch bleiben! : AfD

  3. Ray

    Aus verfaulendem Treibholz lassen sich nunmal keine Mondraketen bauen, das war aber auch von vornherein absehbar!

  4. Benno

    Wer die soziale Hängematte will kommt nach Deutschland!
    Wer arbeiten will geht woanders hin.

    • Ane

      Ach wie wunderbare Worte. Stimmt zu 100%.

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