Russland ist bereit für Atomkrieg mit USA

Eskalation im Syrien-Konflikt

Russland hat eine landesweite Übung gestartet, an der 40 Millionen Bürger teilnehmen werden. Das Land bereitet sich damit auf einen möglichen Atomkrieg mit den USA vor. Der Stellvertreterkrieg in Syrien droht zu eskalieren. Die Beziehungen zwischen den USA und Russland haben sich wegen des Stellvertreterkriegs in Syrien massiv verschlechtert.

Veröffentlicht am Freitag, 14.04.2017, 18:28 von Magnus Hoffestett

Nach dem US-Angriff am 6. April 2017 auf Syrien, ein Mitglied der Vereinten Nationen, wurden die russischen Streitkräfte mit neuen Atomwaffen ausgestattet. Der einseitige Angriff auf Syrien ist ein Verbrechen nach dem Völkerrecht. 96 % der russischen Atom-Triade ist in permanenter Einsatzfähigkeit.

Um selbst nach einem massiven Erstschlag noch in der Lage zu sein, einen Zweitschlag zu führen, entwickelten die Atommächte folgende Konzepte:

  • Besonders stark geschützte, versteckte und/oder mobile Interkontinentalraketen, die auch nach einem nuklearen Angriff, der große Landstriche sowie die Infrastruktur zerstört hätte, die Möglichkeit zu einem verheerenden Gegenschlag bieten;
  • strategische Unterseeboote, die mit seegestützten Interkontinentalraketen bestückt „Abschreckungspatrouille“ fahren;
  • Langstreckenbomber mit nuklearbestückten Marschflugkörpern oder Atombomben.

Diese Dreiteilung, die sogenannte „nukleare Triade“, soll die Zweitschlagfähigkeit gewährleisten, da es unwahrscheinlich ist, dass alle Kernwaffen bei einem Erstschlag vernichtet werden können.

60 % dieser Triade in Russland sind mit Atombomben der letzten Generation ausgestattet.

Passend zum Thema

Beachten wir, dass nur vier Staaten (China, die Vereinigten Staaten, Indien und Russland) die nukleare Triade besitzen, d. h. die Möglichkeit, gleichzeitig einen Bombenangriff sowohl aus landgestützten Silos, aus Bombenflugzeugen und von U-Booten zu starten. Frankreich besitzt die nukleare Triade nicht mehr seit der Schließung der Silos der Hochebene von Albion, durch Präsident Jacques Chirac in 1996. Thierry Meyssan übersetzt von Horst Frohlich

Westen lange zu unbeteiligt

Der Westen hat in Syrien so ziemlich alles falsch gemacht. Zuvorderst Barack Obama, aber nicht nur er. Er hat Anreize gesetzt, einen zwar autokratisch regierten, aber leidlich funktionierenden Staat zur Revolte frei zu geben. Dabei und danach hat er mit sogenannten Rebellen auf zweifelhafte Pferde gesetzt. Wegen der daraus resultierenden Überforderung ließ man dann Putin und Assad gewähren. Und als man sich Millionen von Flüchtlingen gegenüber sah, die die politische Irrlichterei nicht mit ihrem Leben bezahlen wollten, zerfleischte sich das Abendland schließlich selbst. In diese kaum noch entwirrbare Gemengelage sind Donald Trumps Marschflugkörper krachend eingeschlagen. Kriegstreiberei, für die jeder Vorwand recht ist, und sei es ein noch in Gänze aufzuklärender Giftgasangriff? Wer so denkt, denkt zu kurz. Die Tomahawks konnten einschlagen, weil Russland, das Syriens Luftraum schützt, still hielt. Mehr muss man dazu nicht sagen. Die bislang sehr milde Reaktion aus Moskau passt genau dazu.

Wo liegt die Logik aber dann? Zum einen in der amerikanischen Innenpolitik. Trump braucht nach einer Reihe von Misserfolgen Freunde. Als er – mit bewusster Bezugnahme auf Obama – von den Linien hinter der roten Linie sprach, wusste man, wo er sie suchen würde: bei den Militärs. Zum anderen liegt die Antwort in Russland. Wladimir Putin ist etwas passiert, was er schon lange nicht mehr gewohnt sein dürfte: Jemand hat ihn ausgetestet und vorgeführt. Die Gelegenheit, vom verspotteten Zuschauer wieder zum Akteur zu werden, konnte Trump kaum liegen lassen. Was zu den entscheidenden Fragen führt: Wie nachhaltig ist seine Strategie? Hat er überhaupt eine? Er könnte das jetzt gewonnene Momentum nutzen, Putin zu Verhandlungen zu bewegen. Er müsste es sogar, will er keinen Flächenbrand auslösen. Jetzt ist es auf alle Fälle er, der ausgetestet werden wird. Von Putin, Assad, der arabischen Welt und seinen eigenen Landsleuten. Die Figuren auf dem syrischen Schachbrett werden gerade komplett neu aufgestellt. Trump hat den Westen mit einem Ritt über die Schwertkante wieder ins Spiel gebracht. Das haben viele wohlfeile Reden vom sicheren Sofa aus nicht bewirkt. Alle, die über genug Einfluss verfügen, sollten ihn nun geltend machen, damit nicht noch mehr Blut fließt. Damit alle, die Frieden – keine Friedhofsruhe – garantieren können, Syrien diesen Frieden endlich verschaffen. Lars Hennemann – Allgemeine Zeitung Mainz

DeutschlandTrend: Mehrheit der Deutschen befürchtet Eskalation im Syrien-Konflikt

Die Deutschen sorgen sich mehrheitlich, dass der Syrien-Konflikt die politische Weltlage verschlechtern könnte: 72 Prozent der Befragten im ARD-DeutschlandTrend sagen, dass sie befürchten, dass der Syrien-Konflikt über die Region hinaus zu einem größeren Krieg führen könnte. 25 Prozent der Befragten befürchten dies nicht. Das hat eine Umfrage des ARD-DeutschlandTrends von Montag bis Dienstag dieser Woche ergeben.

67 Prozent haben Sorge, dass im Zuge der Luftangriffe der USA gegen die syrische Regierung der Konflikt zwischen den USA und Russland eskaliert. 29 Prozent der Befragten haben diese Sorge nicht.

Die Hälfte der Deutschen sieht das verstärkte militärische Engagement der USA kritisch. 50 Prozent der Befragten sagen, dass sie es nicht gut finden, dass die USA stärker militärisch gegen den syrischen Machthaber Assad vorgehen. 44 Prozent finden dies gut.

Eine Mehrheit von 59 Prozent der Befragten ist nicht optimistisch, dass die USA und Russland im Syrienkonflikt enger zusammenarbeiten werden. 38 Prozent der Befragten sind optimistisch, dass dies geschehen wird. WDR-Pressedesk

Befragungsdaten

  • Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren
  • Fallzahl: 1.002 Befragte
  • Erhebungszeitraum: 10.4. bis 11.4.2017
  • Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI) – Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame – Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte * bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert von 50%

31 Meinungen bis jetzt. Fühlen Sie sich frei der Diskussion beizutreten.

  1. Kukident Dienstag, 18. April 2017, 17:57 um 17:57 - Reply

    Nun mal langsam. Rufen Sie das Unglück nicht herbei!

  2. Anonymous Montag, 17. April 2017, 10:41 um 10:41 - Reply

    Nordkorea!!!!!!!!!!!!!!!!

  3. Januar Sonntag, 16. April 2017, 10:59 um 10:59 - Reply

    08.01.2017
    hier in der BZ
    USA entladen Panzer in Deutschland für Krieg gegen Russland

  4. Anonymous Sonntag, 16. April 2017, 9:03 um 9:03 - Reply

    Ich könnte echt ………… Immer diese Propaganda, und Kriegstreibereien. Warum wird immer Russland an den Pranger gestellt. Ich kann es nicht mehr hören. Die spielen doch alle nur mit der Angst der Menschen. Es wird Zeit das die Menschen endlich verstehen lernen dass auf Aggression immer Agression zurück folgt. Diejenigen die Krige führen und ihn beginnen ist nicht das Volk, nicht die Zivilisten, es stehen immer die dahinter, die dann wenn es kracht, ihren Arsch schon lange in Sicherheit gebracht haben und warten bis die Taschen wieder voll sind, das heißt bis es wieder in den Taschen klimpert. Die machen alles kaputt und das Volk darf es wieder aufbauen….. Macht doch endlich mal die Augen auf und lasst euch nicht verarschen….. Ha, ha, ha….. Fakenews…..von wem kommen die denn? Doch von den Medien selbst, oder nicht?

  5. Anonymous Samstag, 15. April 2017, 18:37 um 18:37 - Reply

    Na und, die Armeen üben doch immer, wenn sie nicht im Einsatz sind. Der ganze Wehrdienst dient doch der Übung.
    Hier in einigen Bundesländern haben, oder hätten sollen, doch auch schon Übungen stattgefunden. Mit Polizei und Bundeswehr im gemeinsamen Einsatz.
    Allerdings haben sie anscheinend nichts gebacken bekommen, weil man angeblich nicht weiß, wie das gehen soll, wegen der unterschiedlichen Ausbildung usw., und unsere von der Leyen erst mal mit Leuten am Tisch sitzen und darüber labern muss.
    Außerdem kann ich mich nicht daran erinnern, dass die Presse darüber berichtet hätte, wie es gelaufen ist.
    Würde mich nicht wundern wenn Filmmaterial gesammelt worden wäre, das später in den Nachrichten Verwendung findet. Das würde auch erklären, warum an Bahnhöfe, sogar welche an denen kaum etwas los ist, mit Kameras ausgestattet werden sollten, wärend da wo Not ist, niemand daran denkt Kameras anbringen zu lassen.

  6. Anonymous Samstag, 15. April 2017, 17:23 um 17:23 - Reply

    Schade. wenn es jetzt vorher nicht bedachte Querulanzien gibt, kann der Rest der Menschheit von vorne anfangen.
    Und die eingelagerten Goldreseven sollen aus der FED veschwunden sein. Wenn das jetzt alles in Kleinstmengen in Handys und Computer verarbeitet wurde, ist es mit der einzig möglichen Raumfahrt, die der Menschheit möglich ist, und wo der Geist hin strebt auch vorbei. Schade, so kurz vor dem Ziel. Wenn man ja mal wüsste wie viel schon gefördert wurde und zur Verfügung stände, könnte man ja mal von klugen Köpfen ausrechnen lassen, ob wir schon genug beisammen hätten. Das Quecksilber sollte auch nicht auf die Felder verstreut werden, denn ohne das wird es nicht gehen. Da sind auch noch andere Metalle, die dafür wichtig wären, und verschwendet werden.

  7. Anonymous Samstag, 15. April 2017, 12:28 um 12:28 - Reply

    Son Quatsch. Die russischen Streitkräfte sollen mit neuen Atomwaffen ausgestattet worden sein. Wo sollen die denn so schnell her gekommen sein?
    Wird dann auch gleich im übernächsten Satz widerlegt: 96% der russischen Atom-Triade ist in permanenter Einsatzfähigkeit.
    Mal noch ne kleine Verständnisfrage? Was ist denn an Atomwaffen besser und humaner als an Giftgasbomben, über die jetzt alle so entsetzt sind (nicht dass ich Giftgas, oder sonstiges Tötungswerkzeug gut finden würde).
    Außerdem ist es irreführend und unrichtig, zu behaupten, Atomwaffen könnten vernichtet werden. Sie können vielleicht daran gehindert werden, zu ihrem vorbestimmten Einschlagziel zu gelangen, indem sie vorher abgefangen werden und und zur Detonation gebracht werden.
    Oder irre ich mich da?
    Das hat aber nichts mit Vernichtung der Waffen zu tun. Die Explosion findet trotzdem statt und die Radioaktivität wird freigesetzt.
    –Ja gut, die Bombe existiert danach nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form, und man könnte so formulieren.
    Aber auf diesem Planeten, und im ganzen Universum wird niemals etwas wirklich vernichtet. Es geht alles in eine andere Form über.

    • newshunter Samstag, 15. April 2017, 13:22 um 13:22 - Reply

      warum ist das quatsch. syrien ist für russland und usa ein riesiges geostrategisches land. bodenschätze aus dem arabischen raum können nur über eine pipeline nach eu, usa, und russland gelangen. wenn russland die hoheit in syrien übernimmt, geht die pipeline nach russland und russland bestimmt die weltpreise. assad hat das angebot der arabischen emirate eine pipeline bis eu, usa an russland vorbei ausgeschlagen. daraufhin haben die arabischen emirate den revolutionären aufstand geplant um assad zu stürzen. weil das nicht geklappt hat, haben die arabischen emirate den islamischen staat mit geld und waffen ausgestattet und aufgestachelt. den rest können sie jeden tag in den medien betrachten. da russland aber die oberhand in syrien hat wird die pipeline nach jetzigem stand nach russland an usa vorbei verlaufen. was meinen sie wird der ami machen. still bleiben und sich vom russen beliefern lassen.

      • Anonymous Samstag, 15. April 2017, 15:41 um 15:41 - Reply

        Quatsch bezieht sich auf „wurden die russischen Streitkräfte mit NEUEN Atomwaffen ausgestattet“. Denn wenn sich 96% der russischen Atom-Triade in permanenter Einsatzfähigkeit befindet, passt das doch wohl nicht so ganz. Und wer soll den der Ausstatter gewesen sein? Soll es sich dabei um Austausch alter Atomwaffen gegen neue handeln, wenn ja, zu wie viel %? Oder wurde aufgestockt, wenn ja um wie viel %? Und wer soll das so schnell gemacht haben, in neun Tagen? Außerdem dürfte es nicht nötig sein wenn 96 % permanent einsatzbereit ist.

        • newshunter Samstag, 15. April 2017, 18:54 um 18:54 - Reply

          also ehrlich. versuchen sie mal weiter zu denken. ausgestattet bedeutet ausgestattet. das heisst, die sämtliche streitkräfte wurden mit atomwaffen ausgestatte. nicht irgendwelche sylesterböller oder herkömmlichen sprengköpfen. mit nuklear sprengkömpfen. noch nie gedient?

          • Anonymous Samstag, 15. April 2017, 21:10 um 21:10 -

            Versuchen Sie mal deutsche Rechtschreibung. Oder lassen Sie es, ist mir auch egal.
            Und wem haben Sie so gedient? Und womit?

          • Anonymous Samstag, 15. April 2017, 21:32 um 21:32 -

            Ja, und wo liegt das strategische Zentrum der USA, das es im Notfall durch Russland auszuschalten gilt? Notfalls mit alten Atomsprengköpfen, falls es keine neuen Miniatombomben gibt, die Zivilschäden und Verseuchung vermeiden, oder noch modernere Waffen, von denen wir nichts wissen?

          • Anonymous Samstag, 15. April 2017, 22:16 um 22:16 -

            Wie bitte, Sie wollen mir eine Lektion in Weiterdenken erteilen?
            Na gut, ich höre, beziehungsweise lese. Ich lerne immer gerne noch etwas dazu. Legen Sie los. Nur zu. Wir sind hier in diesem Forum fast ganz unter uns.

      • Escher Samstag, 15. April 2017, 16:17 um 16:17 - Reply

        Informative Zusammenfassung.
        Eine Pipeline von den arabischen Emiraten in die USA. Da muss man doch nicht zwangsläufig durch Syrien.
        Und die Arabischen Emirate haben den Islamischen Staat mit Geld und Waffen ausgestattet und aufgestachelt? Das sind also die Bösen? War der Islamische Staat denn so etwas wie eine Friedensbewegung, bevor er von den Arabischen Emiraten aufgestachelt wurde? Und bei denen will man einkaufen?
        Und eine Pipeline aus den Arabischen Emiraten nach Russland läuft bestimmt nicht an den USA vorbei, dafür sind die USA geografisch viel zu weit weg.
        Und wer sagt denn, dass Russland es schlechter machen würde, wenn es die Weltpreise bestimmen würde?
        Und warum sollte sich DER AMI nicht von Russland beliefern lassen wollen? Hauptsache dürfte doch sein, dass überhaupt geliefert wird, falls nötig. Der nordamerikanische Kontinent bietet eine Vielzahl von Bodenschätzen.

        • newshunter Samstag, 15. April 2017, 18:54 um 18:54 - Reply

          was soll das denn? also wirklich!

          • Anonymous Samstag, 15. April 2017, 21:07 um 21:07 -

            ALLES WAS DU WILLST; MEIN LIEBER

      • Anonymous Samstag, 15. April 2017, 22:02 um 22:02 - Reply

        Ach, Syrien ist für Russland und USA ein Land. Deswegen müssen die Syrer flüchten, nach Deutschland, und dort die Sozialkassen plündern.

  8. Escher Samstag, 15. April 2017, 11:15 um 11:15 - Reply

    Ach, in Syrien findet ein Stellvertreterkrieg statt.

  9. Plaar Samstag, 15. April 2017, 8:43 um 8:43 - Reply

    Ich finde es schon lustig sich Bundesdeutsche Zeitung zu nennen… Ist bei Ihnen uberhaupt ein Bundesdeutscher beschäftigt als Redakteur?
    Sie schüren nur Angst wo nichts ist…Verstecken Sie sich doch in Australien..Da fällt erst einmal keine Bombe hin. Seit 70 Jahren gab es in Europa keinen Krieg mehr.. Die Irren in den USA,Russland und der Türkei werden auch keinen anfangen… Ja und wenn? Dann treffen wir uns bei Gott, Allah und Wotan und wie die alle heißen doch wieder.. So glauben doch Milliarden Menschen…Können sich so viele täuschen????

    • Ostara Samstag, 15. April 2017, 11:45 um 11:45 - Reply

      Ja, letztendlich werden wir alle sterben. Der Tod ist das Ziel des Lebens.
      Wenn man allerdings mal genauer nachfragt, haben die meisten Leute eine ziemlich ungenaue Vorstellung davon, was nach dem Tod geschieht.
      Davon abgesehen glauben längst nicht alle Gläubigen an ein Leben nach dem Tod, im Himmel (oder in der Hölle), oder im Paradies, oder wie es je nach Religion auch genannt wird. Sie stehen gar nicht wirklich hinter diesem naiven Märchen. Das Gespräch dreht sich im Kreis oder endet in einer Leere.
      Es gibt große Religionen, in denen an die Wiedergeburt geglaubt wird, und die naturnahen Völker, auch wenn sie christianisiert oder islamisiert wurden, und auch viele christlich GEPRÄGTE Europäer glauben an den Kreislauf der Wiedergeburt.
      Das erscheint natürlich unlogisch, wenn man davon ausgeht, dass die (unsterbliche) Seele ein Individuum ist, dass sie das Ego ist, denn früher gab es ja wohl nicht so viele Individuen wie heute. Aber wie Lobisch ist es denn, dass es da einen Ort geben soll, der nicht voll werden kann, von Menschen, die einen Himmel mit ihren physischen Sinnen erleben werden.

    • Anonymous Samstag, 15. April 2017, 11:57 um 11:57 - Reply

      Wieso glauben Sie, dass Irre vernünftig genug sind, keinen Krieg anzufangen? Außerdem bestehen Kriege nicht weil angefangen wurde, sondern weil weiter gemacht wird.
      Und jemanden rauspicken, so wie jetzt Assad, der angefangen haben soll, damit man die Rechtfertigung hat weiter zu machen, Vergeltung zu üben, ist ja nicht so schwer.
      Außerdem gibt es auch noch das sogenannte menschliche Versagen, das zu Irrtümern und Unfällen führen kann. Es könnte jemand stolpern und sich nicht versehentlich das Genick beim Aufprall auf eine Tischkante brechen, sondern mit dem Ellbogen im Sturz auf einen wichtigen roten Knopf fallen.

    • Anonymous Samstag, 15. April 2017, 18:47 um 18:47 - Reply

      Glauben heißt nicht wissen, und da kann man sich sehr wohl täuschen, oder getäuscht werden.
      Schon gewusst, dass die katholische Kirche an den Teufel als physische Person glaubt? Wissen viele Katholiken nicht mal, und täten sich als Vernunftbegabte Wesen sehr schwer damit, es zu glauben.

    • Anonymous Samstag, 15. April 2017, 20:51 um 20:51 - Reply

      Dass es seit siebzig Jahren in Europa keinen Krieg mehr gab bedeutet nicht, dass es auch zukünftig keinen geben wird. Ist auch so nicht richtig. Oder gehört Jugoslawien nicht zu Europa? Ich weiß noch, dass ich mal Unterschriften gesammelt habe. Weil damals bekannt wurde, dass dort organisierte Massenvergewaltigungen, und ähnlichkeitsartige Experimente (Einpflanzungen von Affenempryonen in Menschenfrauen) vorgenommen wurden. Die Unterschriften waren für die Anerkennung von Vergewaltigung als Kriegsverbrechen, was damals im 20. Jahrhundert nicht der Fall war. Weiß nicht, was daraus geworden ist.
      Außerdem hat es für neuerliche Kriegsanbahnungen Vorteile, wenn der letzte siebzig Jahre her ist. Es gibt keine Zeitzeugen mehr, die sagen können, dass man das was jetzt läuft, schon mal erlebt hat.
      Und wenn man sich bei Gott Allah oder Wotan wiedertreffen kann, dann kann man genauso gut auch im Hades landen. Und dort soll es einem nicht unbedingt gut gehen.

    • Januar Sonntag, 16. April 2017, 11:21 um 11:21 - Reply

      Man kommt nicht zu Wotan in den Himmel. Wotan ist Odin, wenn er sich auf der Erde zeigt. Und man kommt auch nicht zu Odin, sondern in die Hel.

Ihre Meinung ist wichtig!