Hungersnot in Somalia: Neue Flüchtlingswelle rollt auf Deutschland zu

Österreich muss Grenzen schließen

Österreich reagiert bereits auf Armutszuwanderung –  Deutschland erst nach der Wahl und dann so wie vor der Wahl. Die Situation im Südsudan verschärft sich zunehmend: Neben der von der UN ausgerufenen Hungersnot wird auch die Sicherheitslage im Land immer angespannter – das hat neue Flüchtlingswellen zur Folge.

Veröffentlicht am Mittwoch, 10.05.2017, 7:55 von Domenikus Gadermann

Nach neuerlichen Massenansturm von Afrikanern über Mittelmeer-Route: Wirkungsvolle Grenzschutzmaßnahmen und Obergrenze von Null notwendig. Dürre, anhaltender Wassermangel, Lebensmittelknappheit, akute Unterernährung und Millionen Menschen auf der Flucht: Seit Monaten befinden sich die Menschen in Somalia in einer nicht enden wollenden humanitären Katastrophe, deren Ausmaß sich durch immer neue Faktoren stetig verschlimmert. Aktuell verschärft der massive Anstieg von Cholerafällen die Lage und bedroht das Leben von tausenden Menschen.

Somalia: Die nicht enden wollende Katastrophe

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Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden seit Beginn des Jahres 2017 32.000 Cholerafälle in Somalia registriert. Allein in der vorletzten Aprilwoche waren es über 3.300 neue Ansteckungen – fast 400 Fälle mehr als in der Woche davor. Und auch geografisch breitet sich die Epidemie rasant aus: In 15 von 18 Regionen des Landes sind mittlerweile Menschen an Cholera erkrankt. „Die Gründe für den massiven Anstieg der Choleraerkrankungen sind vielfältig. Durch Dürre und Hunger sind die Menschen in Somalia ausgemergelt, geschwächt und anfälliger für Krankheiten. Um nicht zu verdursten, trinken sie aus den letzten verbliebenen und meist kontaminierten Wasserlöchern“, sagt Manuela Roßbach, geschäftsführender Vorstand von ‚Aktion Deutschland Hilft‘, „Die Kapazitäten sanitärer Einrichtungen reichen für über eine Million Binnenvertriebene nicht mehr aus. Die hygienischen Bedingungen sind katastrophal und der richtige Nährboden für den Ausbruch von Epidemien“. Cholera ist eine bakterielle Durchfallerkrankung. Vor allem die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und die Verbesserung der hygienischen Bedingungen sind jetzt wichtig, um eine Epidemie zu verhindern. Cholera ist eine bakterielle Durchfallerkrankung. Vor allem die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und die Verbesserung der hygienischen Bedingungen sind jetzt wichtig, um eine Epidemie zu verhindern. Aktion Deutschland Hilft e.V.

Über 6,2 Millionen Menschen in Somalia sind von der aktuellen Dürre betroffen. Wer kann, flieht in die Städte. Doch auch dort ist die Lage katastrophal. Besonders hart trifft es die Kinder. „Die Zeichen stehen auf Apokalypse!“, sagt Ahmed Mohamed, Leiter der SOS-Kinderdörfer in Somalia. „75 Prozent des Viehbestands sind bereits verendet, die Brunnen ausgetrocknet, überall liegen Tierkadaver herum.“ Die SOS-Kinderdörfer weltweit schätzen, dass seit November rund 563.000 Menschen auf der Flucht vor dem Hungertod sind. In der Hoffnung auf Lebensmittel und Wasser suchen die meisten von ihnen Zuflucht in den Städten. In Mogadischu kommen pro Monat rund 72.000 Neuankömmlinge an. In Baidoa, einer Ortschaft etwa 250 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt, waren es seit November 127.000. Die Lage in den überfüllten Camps sei furchtbar, sagt Ahmed Mohamed. „Die Menschen leben in improvisierten Zelten mit Dächern und Wänden aus Pappe, Plastikplanen und Decken, über die sie Wäscheleinen gespannt haben, damit der Wind sie nicht wegblasen kann“, so Mohamed weiter, „die hygienischen Zustände sind katastrophal! Es mangelt an sanitären Einrichtungen und vor allem gibt es kein sauberes Wasser.“ „Um nicht zu verdursten, trinken sie verunreinigtes Wasser“, sagt Mohamed. Seit Beginn des Jahres 2017 sind rund 32.000 Cholerafälle in Somalia registriert worden. Die Hauptsorge der Hilfsorganisation gilt den Kindern: 363.000 Kinder unter fünf Jahren sind akut mangelernährt. „Die Entbehrungen schädigen Kleinkinder körperlich und geistig so stark, dass sie ein Leben lang daran tragen werden“, sagt Mohamed. SOS-Kinderdörfer weltweit

Österreich muss Grenzen schließen

Nach dem neuerlichen Massenansturm von Afrikanern über die Mittelmeer-Route nach Italien fordert der Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Mag. Gernot Darmann heute die Bundesregierung auf, endlich Maßnahmen einzuleiten und einen sofortigen Zuwanderungsstopp umzusetzen. „Alle, von Bundespräsident Van der Bellen über die rot-schwarze Bundesregierung bis zu SPÖ-Landeshauptmann Kaiser haben die Problematik dieser neuen Völkerwanderung immer weggewischt. Aber leider wird die FPÖ durch die jüngsten Entwicklungen bestätigt. Eine der größten Migrationsbewegungen aus Afrika ist bereits voll im Gange, aber statt ihre Pflicht zu tun und sofort zu handeln, stellen die Regierungsmitglieder von SPÖ und ÖVP lieber ihre gegenseitige Abneigung zur Schau“, kritisiert Darmann, der auf über 7.000 Migranten verweist, die allein in den letzten Tagen aus dem Mittelmeer geborgen und nach Italien gebracht wurden.

„Heuer gab es bereits ein Plus von 35 % bei den Ankünften afrikanischer Migranten, für 2017 rechnet Italien erstmals in der Geschichte mit über 200.000 Migranten. Und ein Großteil dieser Menschen will ins Asyl-Paradies Österreich oder nach Deutschland weiterreisen. Unsere Bundesregierung muss aufwachen und klarstellen, dass es in Österreich keine Massenzuwanderung unter dem Deckmantel des Asyls mehr gibt. Im Klartext heißt das: Es muss eine Obergrenze von NULL geben! Eine weitere Zuwanderung afrikanischer Wirtschaftsmigranten ist unserer Bevölkerung nicht mehr zumutbar“, betont Darmann und verweist auf die Milliardenkosten für das österreichische Sozialsystem, die Überforderung des Arbeitsmarktes, die Belastung des Gesundheitssystems sowie die Gefährdung der Sicherheit der eigenen Bürger. Die derzeit geltende Obergrenze von 35.000 sei ein Wahnsinn, denn mit dem Familiennachzug bedeute das für Österreich über 100.000 zusätzliche Migranten pro Jahr, so Darmann.

Nach den alarmierenden Berichten aus Italien seien jetzt wirkungsvolle Grenzschutzmaßnahmen ein Gebot der Stunde. „Nach geltenden nationalen und internationalen Vereinbarungen, darf es für Personen, die aus einem sicheren Drittstaat kommend in Österreich um Asyl ansuchen wollen, kein Betreten des Staatsgebietes geben. Diese sind an der Grenze zurückzuweisen. Die Regierung muss dringend die notwendigen Personalressourcen zur Verfügung stellen, um mit Bundesheer und Exekutive unsere Grenzen wirksam kontrollieren zu können“, betont Darmann. Es müsse den Migranten endlich klar werden, dass es in Österreich keine Aufnahme mehr gibt.

Einmal mehr verweist der Kärntner FPÖ-Chef darauf, dass die afrikanische Flüchtlingskonvention vom 10. September 1969 innerkontinentales statt interkontinentales Asyl ermöglicht. „Für echte Flüchtlinge und Schutzsuchende aus Afrika gibt es überhaupt keinen Grund, in ein Boot zu steigen und den gefährlichen Seeweg nach Europa zu nehmen. Die EU muss endlich aufhören, sich selbst als Schlepper instrumentalisieren zu lassen, indem sie alle Aufgegriffenen in die Europäische Union bringt. Die Devise im Kampf gegen Schlepper und illegale Massenzuwanderung muss sein: Zurück zum Ausgangsort“, so Darmann. Es sei ein Armutszeugnis, dass sowohl die Bundesregierung, als auch Sicherheitsreferent LH Peter Kaiser dem neuerlichen Migranten-Ansturm tatenlos zusehen. FPÖ Kärnten

2 Meinungen bis jetzt. Fühlen Sie sich frei der Diskussion beizutreten.

  1. Anonymous Donnerstag, 11. Mai 2017, 21:03 um 21:03 - Reply

    Kanzlerin Merkel lockt schon wieder Millionen kräftiger junger Männer aus Afrika und dem Orient ins Asylparadies Deutschland. Früher oder später wird sie diese Bürgerkriegsarmee bewaffnen, damit sie Umvolkung und Zwangsislamisierung beschleunigen kann. Ihre muslimischen Männer sollen uns alle totschlagen, um sich zu holen, was sie ihnen versprochen hat.
    Nach Merkel soll die Operation Walküre folgen, So war das bei Hitler auch.
    Wer ist hier eigentlich rechtsradikal?

  2. Anonymous Mittwoch, 10. Mai 2017, 13:53 um 13:53 - Reply

    Grenzen zu es reicht!

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