Grüne Schutzpatronen der Nafris mit populistischen Parolen vor Wahl

Verquere Logik in Rassismus-Debatte

Die Polizei hatte beispielsweise durch Zivilbeamte jene, die später kontrolliert wurden, frühzeitig im Blick, auch die Bahn hat Hinweise geliefert. Und natürlich haben die Beamten bei ihren Kontrollen ein gewisses Profil und ihre Berufserfahrung zugrunde gelegt, haben sich an den Tätern der Silvesternacht vor einem Jahr orientiert. Und dafür gab es auch gute Gründe. Ebenso für das massive Aufgebot, wie die Ereignisse der Nacht zeigen. Gerne wirft die politische Linke den Konservativen vor, die AfD groß gemacht zu haben. Doch es sind auch scheinheilige Debatten wie diese, die sie mit ihrem tiefsitzenden Misstrauen gegen den Staat vom Zaun brechen, die den Populisten in die Hände spielen. Die meisten Bürger haben für die scharfen Attacken auf die Polizei keinerlei Verständnis. Straubinger Tagblatt

Veröffentlicht am Dienstag, 03.01.2017, 6:49 von Domenikus Gadermann

Die Rassismus-Vorwürfe gegen die Kölner Polizei sind absurd und schwer erträglich – vor allem aus Sicht der Beamten, die in der Silvesternacht rund um den Dom im Einsatz waren. Mit ihrer völlig überzogenen Kritik hat Grünen-Chefin Simone Peter bewiesen, dass der alte, selbstbetrügerische linksalternative Gesinnungsreflex nach wie vor funktioniert, die Augen vor den Schattenseiten deutscher Einwanderungspolitik zu verschließen und stattdessen verbal auf die Polizei einzuprügeln. Schon vor einem Jahr, nach den massenhaften sexuellen Übergriffen überwiegend nordafrikanischer junger Männer auf Frauen in der Kölner Silvesternacht, verloren Peter und ähnlich Denkende kaum Worte über die Opfer, noch weniger über die Täter, dafür umso mehr über die Gefahr, rechte Populisten könnten die Ereignisse instrumentalisieren.

Den dritten Schritt vor dem ersten zu tun, das ist Ausdruck einer verqueren Logik. Ebenso verquer, wie jetzt der Kölner Polizei „Racial Profiling“ vorzuwerfen und die Tatsache zu ignorieren, dass die Beamten nach den Erfahrungen vom vergangenen Jahr eine spezielle Situation zu meistern hatten, in der die ethnische Herkunft geschlossen auftretender Personengruppen sehr wohl eine entscheidende Rolle spielte. Unter dem Strich bleibt der berechtigte Einwand: Die öffentliche Verwendung des Begriffs „Nafris“ ist keine gute Idee. Allerdings auch kein belastbarer Beleg für angeblichen Rassismus der Kölner Polizei. Die getwitterte Vokabel ist jedenfalls nicht halb so besorgniserregend wie der Umstand, dass sich zu Silvester trotz massiver Polizeiaufgebote in Köln und anderswo erneut aggressiv gebärdende junge Männer mit Migrationshintergrund in großer Zahl zusammenrotteten. Frank Schmidt-Wyk – Allgemeine Zeitung Mainz

Diskussion um Nafri-Begriff: Scheinheilige Debatte

Kann die Polizei es denn gar nicht mehr recht machen? Silvester 2015 zu zurückhaltend, 2016 zu forsch. Wenn man es ganz einfach haben will, lässt sich die jeweilige Kritik an den Kölner Polizeieinsätzen rund um den Hauptbahnhof natürlich so zusammenfassen. Gerecht wird man damit aber weder der einen Debatte noch der anderen. Die Diskussion vor Jahresfrist rührte an die Frage der personellen Ausstattung der Polizei und an die Offenheit, mit der über Taten und Täter gesprochen wird. Im Ergebnis wurden in beiden Punkten Mängel festgestellt, deren Behebung noch längst nicht abgeschlossen ist. Die aktuelle Diskussion führt am Ende aller Wortklaubereien und parteipolitischen Reflexe zu der Frage, wie viel Skepsis im Umgang mit welchen Einwanderern geboten ist. In der vergangenen Woche wurde bekannt, was der neueste Lagebericht des Bundeskriminalamts dazu an Statistiken beitragen kann: Untersucht worden seien 214600 Straftaten, die in den ersten drei Quartalen des Jahres 2016 Einwanderern zugeschrieben werden. Demnach sind in Deutschland lebende Menschen aus den Maghreb-Staaten, die nur etwa zwei Prozent der Einwanderer stellen, dennoch bei 22 Prozent der Taten verdächtigt oder überführt worden.

Dieser Umstand und die Erfahrungen der Silvesternacht 2015 – gehört es da nicht zur Lebenswirklichkeit, dass auch die Polizei die beiden möglichen Lesweisen des nun kritisierten Begriffs »Nafri« zusammenwirft und im laufenden Einsatz alle »Nordafrikaner« (Verständnismöglichkeit eins) zu zu überprüfenden möglichen »nordafrikanischen Intensivtätern« (Verständnismöglichkeit zwei) werden? Möglichen Tätern, hier kommt es auf jedes Wort an. »Wir kennen unsere Pappenheimer«, hätte man vielleicht früher gesagt, als es noch kein Twitter gab. Man kann das jetzt Pauschalverdächtigungen nennen. Und eine anlasslose Überprüfung von Nordafrikanern am helllichten Tag in einer ostwestfälischen Fußgängerzone wäre anders zu bewerten. Aber am Silvesterabend am Kölner Dom, da war das Vorgehen der Polizei richtig. Zumal der Polizeibericht im Raum steht, dass einige der Männer sich aggressiv verhalten haben sollen. Es ist richtig, sensibel auf mögliche Vorverurteilungen und Verallgemeinerungen zu reagieren. Aber jeder polizeilichen Maßnahme geht eine Einzelfallabwägung voraus, die sich nur in Kenntnis aller Einzelheiten richtig beurteilen lässt. Welchen Anlass hatten Christian Movio und Luca Scatà noch einmal, als sie Anis Amris Papiere sehen wollten? Westfalen-Blatt

„Nafris“ – Rassismus bei der deutschen Polizei?

7 Meinungen bis jetzt. Fühlen Sie sich frei der Diskussion beizutreten.

  1. Anonymous Donnerstag, 5. Januar 2017, 21:32 um 21:32 - Reply

    Nicht das Wort Nafri ist das Problem, die Nafris sind es!

  2. Ragnar Röck Mittwoch, 4. Januar 2017, 12:28 um 12:28 - Reply

    In der grünen Se̶̶k̶̶t̶̶e̶ Partei ist es offenbar obligatorisch, sich Crystall Meth o.ä. reinzuziehen, bevor man seinen geistigen Dünnschiß auf die Menscheit losläßt.
    Einfach nur ekelerregend.
    Abwählen!!

  3. Glasauge Dienstag, 3. Januar 2017, 21:25 um 21:25 - Reply

    Die Aussage von Frau Peter ist unter aller Sau.

    Damit Sie und wir alle zusammen mit unseren Familien Sivester feiern konnten mußten viele Polizisten uns vor den kriminellen Nordafrikanern schützen und in gewisser Beziehung sich in Gefahr begeben.

    Ich sagen allen Polizisten von der Sivesternacht ein ganz herzliches DANKESCHÖN und hoffe und wünsche, dass solche Einsätze sich in Zukunft nicht wiederholen müssen.
    Und nun noch ein Rat an Frau Peter von den Grünen. Lassen sie sich doch einmal so richtig von den Nordafrikanern durchfögeln, mal sehen wie sie sich dann fühlen. VIEL SPASS

  4. Nafris & Gender II Dienstag, 3. Januar 2017, 20:50 um 20:50 - Reply

    Frau Peter sollte nach ihrem Totalversagen zumindest soviel Kraft besitzen, zurückzutreten.
    Einfach nur ekelhaft.

  5. Anonymous Dienstag, 3. Januar 2017, 15:12 um 15:12 - Reply

    Die Bevölkerung wird mal wieder den Populisten in die Hände gespielt. Und wenn die Populisten die Bevölkerung gar nicht als Spielball betrachten und behandeln?
    – Dann ist man seine Spielbälle los und die Bevölkerung fühlt sich nicht mehr benutzt.

  6. Taraxacum Dienstag, 3. Januar 2017, 9:19 um 9:19 - Reply

    Wenn ich dieses „betroffene“ Gesicht der Grünen-Chefin
    sehe, denke ich an: „Ein verzagter Arsch kann nicht
    fröhlich furzen“ (Luther zugeschrieben).

  7. Anonymous Dienstag, 3. Januar 2017, 7:58 um 7:58 - Reply

    Hiermit hat sich Peter politisch isoliert; sie ist somit nicht weiter tragbar.
    Ein halbherziges Zurückrudern ist unglaubwürdig und hilft ihr auch nicht mehr!

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