Alice Weidel: Extremismuskanzlerin Angela Merkel

Hanseatischer Weg gescheitert

Wäre doch nur die Hamburger Polizeiführung hanseatisch aufgetreten. Nämlich ein wenig gastfreundlicher gegenüber jenen Einheiten, die für sie die Kohlen aus dem Feuer geholt haben. Hanseatisch wäre auch gewesen, wenn man mal geschaut hätte, wie die Berliner Polizeiführung es in vergangenen Jahren geschafft hat, mit einer ausgefeilten Deeskalationsstrategie den 1. Mai weitestgehend zu befrieden, dabei Straftäter dennoch konsequent zu verfolgen. Hanseatisch wäre auch gewesen, wenn man nicht bereits im Vorfeld des Gipfels in Richtung aller Demonstranten die Muskeln hätte spielen lassen. Vielleicht kann man es ja in Zukunft auch mal mit dem Berliner Weg probieren. Alexander Dinger – Berliner Morgenpost

Veröffentlicht am Montag, 10.07.2017, 10:27 von Magnus Hoffestett

Es sind unerträgliche Szenen, die von Hamburg aus um die Welt gehen – brennende Autos und Mülltonnen, Rauchschwaden über der Stadt, verletzte Polizisten. Wie in einem Bürgerkrieg. Die heftigen Krawalle überschatten den G20-Gipfel. Hamburg wird drei Kreuze machen, wenn der G20-Tross heute endlich wieder abgezogen ist. Diese Bilder dürfen nicht die sein, die für den Protest gegen das Treffen der Mächtigen in Erinnerung bleiben. Ansonsten wird man denen nicht gerecht, die während des Gipfels den Mut hatten, friedlich und kreativ für ihre Ziele zu demonstrieren – und das waren Tausende. Weit mehr als die Chaoten des Schwarzen Blocks, die alles und jeden in der Hansestadt attackierten und gegen alles und jeden ohne Rücksicht ihren linksradikalen Privatkrieg führten. Ja, dieses Wort muss man benutzen. Mitten in Deutschland.

Der linke Privatkrieg

Zu Recht ist die Polizei gegen die Täter mit aller Härte vorgegangen. Viele Videos von umherziehenden Chaoten belegen, dass sie nur ihre Lust an der Gewalt auslebten. Wer da behauptet, die Eskalation sei ausschließlich von der Polizei ausgegangen, lebt in einer anderen Welt. So verwirklicht man keine politischen Ziele, wenn sie denn überhaupt vorhanden sind. Wut auf das System taugt da als Begründung auch nicht. Wütend können jene Menschen auf die G20 sein, die abgehängt sind vom Reichtum in der Welt oder auf der Flucht sind vor Krieg und Klimaverwerfungen. Aber nicht linksautonome Wohlstandskinder, denen es offenkundig nur um Randale gegangen ist in Hamburg. Sie haben nicht die Fahrzeuge von Autokraten angezündet, sondern von Anwohnern, nicht Generäle attackiert, sondern Geschäfte. Die Kriminellen haben dafür gesorgt, dass die Mächtigen den berechtigten Anliegen der Globalisierungskritiker noch weniger Aufmerksamkeit schenken. Dabei sind es gute und richtige Ziele, wenn man von den G20 erwartet, dass sie gemeinsam für eine gerechtere und sozialverträglichere Wirtschafts- und Finanzordnung sorgen. Kurzum: für eine bessere Welt.

Eine, die Millionen von Menschen mehr Lebensqualität und mehr Teilhabe bringt. Durch eine globale Politik, die nicht nur auf Wachstum fokussiert ist, sondern verstärkt Aspekte wie Armutsbekämpfung, Menschenrechte, Klimaschutz und Verteilungsgerechtigkeit ins Visier nimmt. Das ist viel verlangt, aber nicht zu viel. Dafür einzustehen, ist keine Polit-Romantik, sondern dringend notwendig. Hamburg muss und wird ein Nachspiel haben, keine Frage. Es ist keine Kapitulation vor den Gewalttätern, wenn man sagt, eine so umstrittene Mammutveranstaltung wie der G20-Gipfel hat in einer Großstadt nichts zu suchen. Weil der Aufwand für und die Auswirkungen auf eine Stadt wie jetzt Hamburg gigantisch sind. Und: Weil es den Bürgern, die nicht vorher schon die Stadt verlassen haben, nicht zuzumuten ist, Angst um Leib und Leben zu haben. So bitter und frustrierend diese Erkenntnis auch ist. Lausitzer Rundschau

Zu den Ausschreitungen Linksextremer in Hamburg äußert sich AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel: „Das Schanzenviertel fiel gestern Abend dem linksextremen Mob in die Hände. Der Rechtsstaat hat in weiten Teilen Hamburgs sein Gewaltmonopol aufgegeben. Unbeteiligte Laden- und Autobesitzer sind zu großem Schaden gekommen, mehr als 200 Polizisten wurden verletzt, zum Teil schwer.

Bürgerkriegsähnliche Zustände wie die in Hamburg sind vor allem deshalb möglich, weil sich die Regierung sowie die Grünen und Linken dem Problem des Linksextremismus nicht nur jahrelang verweigerten, sondern die sich immer weiter radikalisierende linke Szene tolerierten und indirekt förderten. Nicht auszumalen, wenn die aktuell 640 islamistischen Gefährder und deren Sympathisanten auf die gleiche Idee kämen und dem deutschen Staat den Krieg erklärten.

Frau Merkel, die mit dem G20-Gipfel schöne Wahlkampfbilder als „world leader“ produzieren wollte, hat sich gründlich verkalkuliert und Deutschland vor der Welt blamiert. Sie hat gezeigt, dass sie nicht einmal in der Lage ist, Ordnung, Recht und Sicherheit im eigenen Lande zu garantieren. Sie steht als Extremismuskanzlerin für offene Grenzen, Terrorgefahr, Duldung des Linksextremismus und spätestens seit dem Hamburger Wochenende auch für rechtsfreie Räume und brennende Straßen.

Die AfD ist die einzige Partei, die uneingeschränkt bereit ist, Recht und Ordnung auch rigoros durchzusetzen.“

Alice Weidel: Linksextremisten nicht länger mit Samthandschuhen anfassen

„Mehr als 100 Polizisten wurden bereits verletzt, in einigen Hamburger Straßenzügen herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände. Das jahrelange Hofieren und die finanzielle Unterstützung des Linksextremismus, den beispielsweise die heutige Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, als ‚aufgebauschtes Problem‘ bezeichnete, rächt sich nun.“ Weidel fordert: „Während die Medien sich im Vorfeld bereits in die Polizeiarbeit einmischten und im Tenor nach Deeskalation riefen, müssen sich die Beamten vor Ort angreifen, bespucken und beschimpfen lassen, Anwohner verbringen das Wochenende in Angst. Nur eine Nulltoleranzstrategie ist hier zielführend. Linksextremisten dürfen nicht länger mit Samthandschuhen angefasst werden, sondern sind als das zu behandeln, was sie sind: Terroristen.“AfD

5 Meinungen bis jetzt. Fühlen Sie sich frei der Diskussion beizutreten.

  1. Anonymous Sonntag, 16. Juli 2017, 10:53 um 10:53 - Reply

    Rechtes Konzert in Thüringen…..
    Mehr als 4500 Rechte und 2000 Gegendemonstranten erwartet……
    Rund 1000 polizisten aus Thüringen und anderen Bundesländern waren im Einsatz, und jetzt kommts – AUCH um zu verhindern, dass die Teilnehmer des Rockkonzerts mit den Gegendemonstranten aufeinandertreffen.
    -Weswegen denn noch, frage ich. Wenn es auch heißt, muss es ja noch andere, vorrangige Gründe gegeben haben, sonst brächte man nicht auch zu sagen.
    Es sollen dann aber nur mehrere hundert gewesen sein, die geschlossen gegen Rechts demonstrierten.
    Neun (9) Veranstaltungen waren im Vorfeld angemeldet worden…….

  2. Anonymous Sonntag, 16. Juli 2017, 9:31 um 9:31 - Reply

    Aufschlussreich ist auch die Pressekonferenz vom 10.07.2017 mit Herrn Tauber.
    Die CDU möchte endlich mal wissen, für welche Projekte Gelder vergeben wurden…….
    Herr Tauber, man könnte bei der Antonio Amadeo Stiftung anfangen. Man braucht es sich auch nicht kompliziert zu machen, Jeder mit Internetzugang kann die Seite besuchen und die Listen der geförderten Projekte einsehen.
    Inzwischen ist eine Woche vergangen. Was ist seither geschehen? Welche Schritte wurden eingeleitet?
    Anetta Kahane hat Alice Weidel auf Unterlassung verklagt! Was hat die neue Familienministerin (die auch vom sogenannten linken Lager ist) denn bisher getan?
    Und wieso ist es überhaupt Aufgabe der Familienministerin, solche Dinge zu regeln?Was hat die finanzielle Unterstützung von Gruppen, die gegen Rechts vorgehen, denn konkret mit Familienangelegenheiten zu tun? Mir scheint, die Machtspektren von Ministern und Ministerinnen sind recht willkürlich verteilt.
    Braucht die CDU Nachhilfe?
    Hopp hopp, an die Arbeit, und Ergebnisse liefern, bevor man euch das Heft ganz aus der Hand holt.

  3. Anonymous Sonntag, 16. Juli 2017, 0:53 um 0:53 - Reply

    Kurz: Angela Merkel ist das Schlimmste für Deutschland seit dem WW II; Merkel hat in Deutschland die Weichen für die Islamisierung gestellt; unbegreifbar und höchst verwerflich, pfui!??

  4. Anonymous Montag, 10. Juli 2017, 13:59 um 13:59 - Reply

    Nein, Olaf Scholz wird nicht zurücktreten. Schon alss Berliner Senator hat der Versager bewiesen, dass er sein Ressort nicht im Griff hat.
    Über Hamburg müssen wir nicht reden. Nach SPD-Innenminister Jäger und Köln glaubten wir doch alle, eine Steigerung der Rechtsfreiheit sei nicht möglich. Olaf Scholz zeigt, dass die Steigerung der Unfähigkeit doch möglich ist.
    Wer ihn verteidigt und im Amt halten will, der macht sich mitschuldig!

  5. Claudia Montag, 10. Juli 2017, 10:52 um 10:52 - Reply

    Bravo, Frau Dr. Seidel! Endlich einmal ein Konzept!
    Bürgermeister Scholz ist nur am nölen: Täter sollen hart bestraft werden etc. Sein Statement: der Schutz der G-20 Teilnehmer hatte absoluten Vorrang vor den Bürgern!!! Geht es noch!!! Ich wohne am Schulterblatt mit meiner Familie, arbeite im Krankenhaus, zahle meine Steuern und Ihnen, Herr Scholz, ist es wichtiger Herrn Erdogan und die anderen Schießbudenfiguren zu schützen! Zeigen Sie ein kleines bischen Rückgrat und treten Sie endlich zurück!!! – Unsere zwei Kinder und die Kinder in der Nachbarschaft sind noch immer total verängstigt!- Dieser Staat und seine Politiker sind absolut am Ende!!! – Ich und meine Freunde, meine Verwandten: wir werden AfD wählen!

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