Kubicki (FDP): Schneller kann sich Heuchelei bei SPD nicht entlarven

Unverschämte Selbstbedienungsmentalität bei SPD

Dr. Christine Hohmann-Dennhardt schiedt zum 31. Januar 2017 im gegenseitigen Einvernehmen aus dem Vorstand des Volkswagen Konzerns aus, nachdem umfassende Vergleiche mit den US-Behörden im Zusammenhang mit der Dieselthematik erreicht worden sind. VW-Vorstandsmitglied Hohmann-Dennhardt erhält für 13 Monate Tätigkeit bei VW rund 14 Millionen Euro.

Veröffentlicht am Donnerstag, 02.02.2017, 14:46 von Magnus Hoffestett

Zur horrenden Abfindungszahlung von VW an das ehemalige Vorstandsmitglied Christine Hohmann-Dennhardt erklärt der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki:

„Noch vor 48 Stunden hat der designierte Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz, sich bitterböse über die Ungerechtigkeit in unserem Land beklagt, die sich an exorbitant hohen Managergehältern und Bonuszahlungen festmachen lasse. In Niedersachsen haben seine Genossen ihm gezeigt, was von solchen Erklärungen zu halten ist. Der Genossin Hohmann-Dennhardt haben die Genossen Weil (Ministerpräsident) und Lies (Wirtschaftsminister) sowie die gesamten Gewerkschaftsvertreter eine Abfindung von mehr als 12 Mio. Euro für ein Jahr Tätigkeit im VW-Vorstand bewilligt. Wenn das kein Akt sozialer Gerechtigkeit war, was denn sonst? Martin Schulz möge in Fragen der sozialen Gerechtigkeit für immer schweigen.“

Gauland: Hohmann-Dennhardt setzt der unverschämten Selbstbedienungsmentalität bei der SPD die Krone auf

Zur exorbitant hohen Abfindung von Frau Hohmann-Dennhardt durch VW erklärt AfD-Vorstandsmitglied Alexander Gauland:  „VW-Vorstandsmitglied Hohmann-Dennhardt erhält für 13 Monate Tätigkeit bei VW rund 14 Millionen Euro. Ein Skandal und an Unverfrorenheit kaum zu überbieten, zumal die Arbeit der SPD-Politikerin, die unter anderem just für Integrität im Vorstand zuständig war, noch lange nicht als abgeschlossen und erledigt gelten kann.

Diese unverschämte Selbstbedienungsmentalität bei vielen Sozialdemokraten ist bodenlos und offenbart ihre Doppelmoral: Spitzenkandidat Schulz trat mit Kritik an den Spitzenabfindungen bei Funktionären an. Dabei nahm der EU-Spitzenverdiener, die einfache Kassiererin, die bei kleinsten Verfehlungen um ihren Job bangen muss, vermeintlich in Schutz.

Das passt nur zusammen, wenn man sich vor Augen führt, wie dreist Schulz und andere Sozialdemokraten die Menschen belügen. Die SPD ist schon lange nicht mehr die Partei des kleinen Mannes und der Arbeitnehmer. Viel zu schamlos hat sie sich über die Jahre an den Trögen der Macht bedient. Frau Hohmann-Dennhardt setzt dieser beschämenden Entwicklung in der SPD jetzt die Krone auf. Die kleinen Leute, die Arbeitnehmer, die Kassiererin haben das schon längst bemerkt und sich von der SPD abgewandt. Es wird Zeit, die korrumpierten Altparteien wie die SPD aus der Verantwortung zu jagen!“ Alternative für Deutschland

Hintergrund:

Dr. Christine Hohmann-Dennhardt schiedt im gegenseitigen Einvernehmen aus Volkswagen Konzernvorstand aus – Hiltrud Werner zur Nachfolgerin ernannt

Dr. Christine Hohmann-Dennhardt schiedt zum 31. Januar 2017 im gegenseitigen Einvernehmen aus dem Vorstand des Volkswagen Konzerns aus, nachdem umfassende Vergleiche mit den US-Behörden im Zusammenhang mit der Dieselthematik erreicht worden sind. Der Aufsichtsrat dankt Frau Dr. Hohmann-Dennhardt dafür, dass sie mit ihrer herausragenden Fachkompetenz und Erfahrung zum Erreichen wichtiger Meilensteine beigetragen und den Konzern bei der Überarbeitung seiner internen Richtlinien und Verfahren unterstützt hat.

Frau Hohmann-Dennhardt wurde zum 1. Januar 2016 zum Mitglied des Konzernvorstands der Volkswagen AG für das Ressort „Integrität und Recht“ bestellt. Sie hat in den vergangenen zwölf Monaten darüber hinaus Verbesserungen in den Compliance-Strukturen des Konzerns auf den Weg gebracht. Zudem wurde unter ihrer Verantwortung eine Kampagne zur Förderung der Integritätskultur im Konzern ausgerollt. Die Volkswagen AG und Frau Hohmann-Dennhardt trennen sich aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über Verantwortlichkeiten und die künftigen operativen Arbeitsstrukturen in ihrem Ressort.

Aufgrund der von Frau Hohmann-Dennhardt angestoßenen Veränderungen sowie der großen Bedeutung des Ressorts für das Unternehmen hat der Aufsichtsrat eine unmittelbare Neubesetzung beschlossen. Das Ressort wird von Hiltrud Werner übernommen. Sie verantwortet seit dem 1. Januar 2016 die Volkswagen Konzernrevision. Hiltrud Werner ist Diplom-Ökonomin und war bis zu ihrem Wechsel in den Volkswagen Konzern Leiterin der Revision der ZF Friedrichshafen AG. Ihre berufliche Laufbahn begann sie nach ihrem Studium 1991 als Projektmanagerin für Prozessoptimierung bei der Softlab GmbH. 1996 wechselte sie zur BMW AG, wo sie zuletzt Leiterin Finanzdienstleistungen in der Konzernrevision war. 2011 übernahm sie die Leitung der Revision bei der MAN SE, 2014 wechselte sie zu ZF Friedrichshafen.

Volkswagen wird weiter unverändert und mit Nachdruck den Wandel im Denken und Handeln vorantreiben. Der Konzern hat seine Selbstverpflichtung zu ethischem und integrem Verhalten erheblich ausgeweitet und die Dezentralisierung innerhalb der Organisation vorangetrieben. Marken und Regionen können im operativen Geschäft heute deutlich unabhängiger agieren. Diese und andere Initiativen sind Bestandteil der umfassenden Veränderung der Firmenkultur von Volkswagen hin zu einer stärker unternehmerisch geprägten und internationaleren Organisation. Volkswagen AG

4 Meinungen bis jetzt. Fühlen Sie sich frei der Diskussion beizutreten.

  1. Anonymous Samstag, 4. Februar 2017, 11:06 um 11:06 - Reply

    Wer die Noten liebt, der mache Musik.
    Wer die Banknoten liebt, der mache Politik.

  2. Anonymous Donnerstag, 2. Februar 2017, 21:40 um 21:40 - Reply

    Der Soze Schulz hält die Menshen in diesem Land für komplett blöd. Die EU wollte ihn nicht mehr. Dort hätte ihn absolut niemand als EU-Paraaaalamentspräsidenten wiedergewählt. Absolut keiner.
    Also war er ein Unterbringungsfall. Eine schlimmere Geringschätzung hätten Schulz und die SPD uns ncht antun. Also sind wir für die Sozen wohl doch nur das Pack.

    Schönen Mai, ihr Volksschädlinge!

    Schönen September

  3. Anonymous Donnerstag, 2. Februar 2017, 15:40 um 15:40 - Reply

    Gabriel will Trump das Fürchten lehren? Kann sein, Gabriel war mal in der Geisterbahn und die Kinder sind schreiend vor ihm weggelaufen.
    Donald Trump ist erwachsen und er ist nicht schwach. Er wird dem aufgeblasenen Sozen den Stecker ziehen und die Luft herauslassen. Dann bleibt nichts übrig als eine leere Hülle. Mehr war Gabriel nie.

  4. Anonymous Donnerstag, 2. Februar 2017, 15:35 um 15:35 - Reply

    Trump spricht:
    GET HIM IN. TRUMP LINDNER OUT:

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